4. Gesamtschule:Fehlmeldung der Stadt

für die Gründung einer neuen Schule erforderlich, 112 dividiert durch 3 sind 37,3 ? damit sind auch in diesem Jahr genügend Kinder für die von der Stadt geforderten Drittelung von Haupt- Real- und Gymnasialempfehlung vorhanden.?

 

Davon abgesehen sei diese Drittelung bei der Gründung einer Gesamtschule nirgendwo im Schulgesetz vorgeschrieben, die Stadt berufe sich dabei auf die künftig (nach 6 Jahren!) zu bildende Oberstufe.

 

Paß-Weingartz:? Ungefähr 600 abgelehnte Kinder sprechen für sich. Diese hohen Überhänge leistet sich Bonn seit Jahren. Und immer wieder findet die Verwaltung und auch die CDU, SPD und FDP ein Argument, eine weitere Gesamtschule zu verhindern. Dabei wird der Elternwille in Bonn seit Jahren aufs Gröbste missachtet.?

 

Laut Landesverfassung haben Eltern das Recht auf freie Schulwahl, dieses Recht gilt in Bonn aber nur für Eltern, die das dreigliedrige Schulsystem bevorzugen. Eltern mit einem Gesamtschulwunsch haben keine freie Wahl, sondern müssen auf Glück bei der Auslosung begnügen.

 

Paß-Weingartz:? In jedem Jahrgang werden seit Jahren ca. ein Drittel aller Kinder, die von der Grund- auf die weiterführende Schule wechseln, an den Gesamtschulen angemeldet. Jährlich kämpfen Eltern für die Errichtung einer weiteren Gesamtschule und erfahren dabei keinerlei Unterstützung durch die Stadt. Und trotz der Qualifizierung der Theodor-Litt-Hauptschule ist der Ansturm auf die Gesamtschulen ungebrochen. Darauf sollten Politik und Verwaltung endlich reagieren ? mit einem sofortigen Errichtungsbeschluss für eine weitere Bonner Gesamtschule.?

 

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