Quantensprung für die Arbeit des BOB

Die Bonner Koalition aus CDU, GRÜNEN und FDP begrüßt mit großer Freude die Entscheidung der Sparkasse KölnBonn, den Umbau des Studios der Beethovenhalle zu einem konzertfähigen Multifunktionsraum, der zugleich auch als Probestätte des Beethovenorchesters dienen wird, mit insgesamt 5 Mio. EUR zu unterstützen. „Nachdem feststeht, dass das geplante neue Festspielhaus nicht realisiert werden kann, ist es unser Ziel, die Beethovenhalle so herzurichten, dass sie nicht nur als zentrale Spielstätte für das Beethovenorchester genutzt werden kann, sondern auch als Ort zur Förderung des Erbes von Beethoven im Sinne der Campusidee. Wir freuen uns über die Entscheidung der Sparkasse, für die Umsetzung dieses Konzeptes einen hohen finanziellen Beitrag zu leisten“, so der Fraktionsvorsit-zende der CDU Dr. Klaus-Peter Gilles.Seine Kollegin von den GRÜNEN, Brigitta Poppe, verwies darauf, dass die Entscheidung einen Quantensprung für die Arbeit des Beethovenorchesters bedeute. „Dem Orchester steht nicht nur eine eigene Probestätte zur Verfügung, sondern es kann hier auch eigene Kammerkonzerte aufführen und edukative Programme – etwa für Bonner Schulen – durchführen, um gerade junge Menschen an die klassische Musik heranzuführen.“Der FDP Fraktionsvorsitzende Werner Hümmrich sagte: “Mit dem neuen Studio wird der große Saal der Beethovenhalle für 120 Tage im Jahr, die bisher mit Orchesterproben belegt waren, freigegeben. Das schafft zusätzliche interessante Nutzungsmöglichkeiten für die Beethovenhalle, die dem Ausbau der Beethovenstadt zugute kommen werden. Zudem kommen wir dem angestrebten Musikcampus Beethoven mit dem konzertfähigen Studio einen großen Schritt näher. Die Stadt kann das alleine finanziell nicht stemmen, wir brauchen dazu eine breite Unterstützung der Stadtgesellschaft, die Sparkasse hat dazu ein tolles Signal gesetzt.”Die Koalition kündigte an, nun auf der Ratssitzung am 25. September 2016 die notwendigen Beschlüsse zu fassen, um den Umbau des Studios zügig zu realisieren.

 

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