Daimler AG keine Bühne auf der Grünen Bundes- delegierten- konferenz geben!

Der Kreisverband Bonn kritisiert die Einladung des Bundesvorstands von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN an den Vorstandsvorsitzenden der Daimler AG, Dieter Zetsche, auf der Bundesdelegiertenkonferenz in Münster als Gastredner zu sprechen. Die Grünen Bonn sprachen sich in einem auf ihrer Mitgliederversammlung am 08.11. 2016 beschlossenen Brief an den Bundesvorstand entschieden gegen diese Einladung aus.Harald Klinke, Sprecher des Kreisverbandes Bonn erklärt hierzu:„Wir GRÜNE befürworten selbstverständlich den kritischen Dialog mit Vertreter*innen der Automobilindustrie, um die Mobilität der Zukunft nachhaltig zu gestalten. Der findet aber an anderer Stelle bereits statt. Einem der größten Umweltsünder auf unserem Bundesparteitag eine herausragende Rednerrolle auf öffentlicher Bühne zu geben, setzt ein falsches Zeichen. Dagegen sprechen wir uns ganz deutlich aus.“Andrea Bauer, Sprecherin der Bonner GRÜNEN ergänzt:„Die Debatte der letzten Wochen war absolut notwendig. Wir sind froh, dass der Bundesvorstand nun die erweiterte Tagesordnung als Reaktion auf die innerparteilichen Proteste vorschlägt. Ob Herr Zetsche aber einer Wirtschaftsgeneration angehört, mit der wir zukunftsgerichtete Umwälzungen angehen wollen im Sinne einer nachhaltigen Mobilität, das zweifeln wir weiterhin an.“Andreas Kröhling, Schatzmeister im Kreisvorstand Bonn fügt hinzu: „Die Daimler AG hat sich in Berlin und Brüssel jahrelang gegen progressive Umweltstandards gewährt und auch im Ausbau der eigenen Flotte keinen Willen zum Umweltschutz gezeigt. Zudem gehört die Daimler AG zu den Arbeitgebern, die in besonderem Maße Lohndumping mit Hilfe von Leih- und Zeitarbeit betreiben. Das passt aus unserer Sicht nicht zu einer Partei, die sich für Umweltschutz und mehr soziale Gerechtigkeit in der Gesellschaft engagiert. Aufgrund der Rüstungsaktivitäten des Konzerns dürfte die Einladung von Herrn Zetsche auch bei unseren vielen in der Friedensbewegung aktiven  Mitglieder*innen, Sympathisant*innen und Wähler*innen auf Unverständnis bis Entsetzen s

 

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