Wahlplakate in Bonn: Zeitliche Begrenzung alleine unzureichend!

Die SPD fordert in einer Pressemitteilung mit dem Titel „Wahlwerbung mit Augenmaß“ sowie in einem Antrag für die kommende Sitzung des Stadtrates, eine zeitliche Begrenzung der Plakate zur Wahl auf sechs Wochen vor dem Wahltag. Dazu Kay Wilhelm Mähler, Wahlkampfreferent der Grünen in Bonn: „Wir glauben nicht, dass allein ein zeitlicher Rahmen dem von der SPD genannten Anliegen gerecht wird und zu einem ansehnlicheren Stadtbild führt. Eine Stichtags-Regelung hat jedoch zur Folge, dass die Stadt über Nacht mit Plakaten überflutet wird.“ In den vergangenen Wahlkämpfen ist die Zahl der Plakate sprunghaft angestiegen. „Nimmt man die Kritik der Bürgerinnen und Bürger an überzogener Wahlwerbung ernst, hat vor allem eine quantitative Beschränkung zu erfolgen. Deshalb schlagen wir Grüne vor, dass sich die Parteien für eine maximale Anzahl von Standorten für Plakate entscheiden. Denn nur deutlich weniger Plakate als in den Wahlkämpfen zuvor schützen unser Stadtbild und unsere Umwelt effektiv“, so die Vorsitzenden der Grünen in Bonn, Andrea Bauer und Harald Klinke.

 

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