Bonn/Berlin: Statusbericht liefert keine neuen Argumente für einen Komplettumzug

Der von Bundesministerin Hendricks vorgelegte Statusbericht zur Umsetzung des Berlin/Bonn-Gesetzes liefert nach Auffassung der Bonner GRÜNEN keine neuen Argumente für einen Komplettumzug nach  Berlin.„ Es bleibt dabei: Vernünftig ist ein Komplettumzug  nicht! Die Tatsache, die der Bericht festhält, dass  ein geteilter Dienstsitz zu Mehraufwendungen führt, kann niemanden überraschen. Die Teilungskosten halten sich aber  in Grenzen, die zusätzlichen Umzugskosten lassen sich nicht rechtfertigen, die praktischen Probleme lassen sich durch die wachsenden technischen Möglichkeiten weiter minimieren. Dafür spricht auch die Einschätzung der leitenden Mitarbeiter*innen, dass es in Bezug auf die Effektivität  und Dauer der Arbeit keine oder positive Auswirkungen durch die Aufteilung zwischen den Ressorts gibt (S. 72).Für die Bundesrepublik insgesamt ist es kein Vorteil weitere Kräfte in Berlin zu konzentrieren.Sie sollte stolz sein auf ihre UN-Stadt Bonn und sie weiter ausbauen. Die enge Vernetzung mit den Ministerien, die ihren ersten Dienstsitz in Bonn haben, darf nicht in Frage gestellt werden“, erklärten die  Fraktionssprecher*innen Peter Finger und Brigitta Poppe.

 

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