Meilenstein in der Zukunft der Bäderlandschaft in Bonn

Der Sportausschussvorsitzende Dr. Christos Katzidis (CDU): „“Das war gestern ein guter Tag für den Sportstandort Bonn. Mit dem Grundsatzbeschluss zum Neubau eines Bades dürfte nun endlich die seit den 90er Jahren geführte Diskussion um die Bäder im Kern beendet sein. Wenn jetzt alles umgesetzt wird, kehrt endlich Ruhe bei den Schwimmvereinen in Bonn ein. Zudem werden die Vereine zukünftig dauerhafte Planungssicherheit haben. Nachdem wir schon die Mittel für acht Kunstrasenplätze beim letzten Haushaltsbeschluss zur Verfügung gestellt haben und gestern den Grundsatzbeschluss zur perspektivischen Ausrichtung der Bonner Bäderlandschaft gefasst haben, werden wir auch weiterhin daran arbeiten den Sportstandort Bonn zu stärken. Schade ist nur, dass sich die Bonner Opposition im Stadtrat der Bäderzukunft verweigert hat und lieber weiterhin Stillstand in Bonn wollte. Verantwortung für Bonn sieht anders aus.“

 

Rolf Beu (GRÜNE): „Die Beibehaltung aller Bäder in ihrem heutigen Zustand ist weder ökonomisch noch ökologisch vernünftig. Das neue Zentralbad liegt mitten in Bonn und ist für Badegäste aus den meisten Stadtteilen besser erreichbar. Ein Neubau kann energetisch nach dem aktuellen Stand der Technik errichtet werden und wird die Energie- und Unterhaltungskosten spürbar senken. Durch eine attraktive Gestaltung des Zentralbades zum Beispiel durch einen Außenschwimmbereich kann die Attraktivität als Familienbad gegenüber den Bestandsbädern merklich erhöht werden. Das Areal des Frankenbades wird als lebendiger Ortsmittelpunkt der Nordstadt weiter entwickelt.“

 

Florian Bräuer (FDP) dazu: „Wir haben die Weichen für eine attraktivere Bäderlandschaft in Bonn gestellt. Der jahrelange Stillstand in dieser Frage wurde endlich beendet.“

 

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