Grüne befürworten Bürgerbeteiligung

Die Fraktion B90/ Die Grünen in Beuel unterstützt die beiden Bürgeranträge, die für Schwarzrheindorf fordern, die Bushaltestelle stadtauswärts in der Werdstraße barrierefrei umzugestalten und einen zweiten Zebrastreifen einzurichten. Darüber hinaus fordert sie, das von der Verwaltung vorgeschlagene Gesamtkonzept für den Platz zu erweitern und daher eine Bürgerversammlung durchzuführen.In diesem Punkt begrüßt die Grüne Fraktion den Änderungsantrag der Beueler Koalition. Die Verwaltung soll dabei den direkten Anwohnern der Werdstraße, der Vilicher Straße und der Dixstraße, der Schulleitung und den Elternvertretern der Arnold- von- Wied Grundschule und den anliegenden Gewerbetreibenden die Pläne vorstellen. Allen Beteiligten soll die Möglichkeit gegeben werden, Vorschläge zu äußern, wie der ehemals attraktive „Dorfplatz“ in Schwarzrheindorf nicht nur verkehrstechnisch, sondern auch insgesamt aufgewertet werden kann.Generell soll dieser Knotenpunkt für Fußgänger, insbesondere Schüler, sicherer gemacht werden. Dazu erklärt die Bezirksverordente Verena Zintgraf: „Die im Rahmen der Maßnahme geplante Verlegung der Bushaltestelle würde Freiraum auf dem Platz schaffen, den wir für die öffentliche Nutzung im Sinne aller Bürger gestalten können. Diese Chance wollen wir nutzen, anstatt nur ideenlos mit Parkplätzen aufzufüllen.“ Selbst Mutter von zwei Kindern an der Arnold- von- Wied Schule, erklärt sie: „Außerdem wollen wir noch mehr Anreize schaffen, den Schulweg zu Fuß zu bewältigen. Einige Grundschulen praktizieren das Modell „walking bus“ schon sehr erfolgreich, bei dem die Schüler und Schülerinnen sich an Stationen zum gemeinsamen Schulweg zusammenfinden. Am Eingang zur Schule entstehen sonst immer wieder Rückstau und gefährliche Situationen, wenn viele Eltern ihre Kinder morgens direkt an der Schule absetzen.“ Fraktionssprecherin Doro Schmitz fügt an: „Wir sollten in diesem speziellen Fall keinesfalls über die Köpfe der Beteiligten hinweg entscheiden, sondern eine Bürgerversammlung durchführen, um auch ihre Meinung und ihre Anregungen zur Gesamtsituation des Platzes zu hören. Eine Entscheidung kann in der Sitzung der Bezirksvertretung am 31.8.16 hinsichtlich der von der Verwaltung vorgeschlagenen Varianten daher zu diesem Zeitpunkt aus unserer Sicht noch nicht getroffen werden.“ 

 

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