Sanierung Beethovenhalle

Die GRÜNEN haben die Sanierung der Beethovenhalle gegen ihre Kritiker verteidigt.„Wir halten die Beethovenhalle als zentralen städtischen Veranstaltungsort, insbesondere für das Beethovenfest und das Beethovenorchester für unentbehrlich,“ sagte Fraktionssprecherin Brigitta Poppe. „Die hohe Summe ist  der Tatsache geschuldet, dass man die Halle über Jahrzehnte komplett vernachlässigt hat. Es war richtig, eine umfassende Sanierung zu beschließen und nicht erneut Flickwerk zu betreiben.“Die Tatsache, dass derzeit von einer Kostensteigerung von 5,5 Mio. Euro ausgegangen werden müsse, werten die GRÜNEN nicht als Beginn einer absehbaren Kostenexplosion.„Es ist von Anfang an kommuniziert worden, dass bei dem ursprünglich angenommenen Kostenrahmen von 60 Millionen Euro aufgrund des Planungsstandes mit einer Senkung bzw. Steigerung von 20% der Kosten zu kalkulieren ist,“ sagte die kulturpolitische Sprecherin Dr. Ros Sachsse-Schadt. „Wir gehen davon aus, dass es bei diesem Rahmen bleibt. Wir werden darauf achten, dass alles getan wird,  um den Zeitplan für die Sanierung strikt einzuhalten. Selbstverständlich erwarten wir auch in dieser Frage ein absolut transparentes Verfahren durch den Projektsteuerer.“Die GRÜNEN kritisierten IHK-Präsident Grießel, der keine Gelegenheit auslasse, die Beethovenhalle und ihre Sanierung schlecht zu reden.„Ich glaube nicht, dass es die vorrangige Aufgabe eines IHK-Präsidenten ist, auf das Scheitern von zentralen städtischen Projekten zu zocken“, sagte Fraktionsgeschäftsführer Tom Schmidt. „Ich bin überzeugt, dass Grießl mit seiner 100-Mio-Euro Prognose völlig daneben liegt, insofern nehme ich die Wette an.“

 

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