Beethovenhallensanierung mit Augenmaß – Bürgerschaft wird um Mithilfe gebeten

Die Bonner Jamaikakoalition hat in der Ratssitzung am 10. Dezember 2015 den Weg für eine denkmalgerechte Sanierung mit Augenmaß frei gemacht. Dazu beschlossen die Ratsmitglieder mehrheitlich nach geheimer Abstimmung einen Opens external link in new windowÄnderungsantrag, der eine Sanierung der Halle für ca. 50 Millionen Euro vorsieht.Der Ratsbeschluss bedeutet ein klares Bekenntnis des Stadtrates zur Beethovenhalle als bedeutsame und schützenswerte Kulturstätte in Bonn und als zentrale Spielstätte sowohl für das Beethovenorchester Bonn als auch für das Beethoven-Jubiläum 2020.Die Koalition  möchte dabei, unter Berücksichtigung seiner denkmalschützerischen Verpflichtung für die Beethovenhalle, über die zur Erhaltung der Halle notwendigen Maßnahme hinaus, echte Mehrwerte im sinnvollen Umfang in der Halle schaffen, um sie dadurch sowohl attraktiver als auch für viele Jahre zukunfts- und konkurrenzfähig zu machen.Da die Beethovenhalle auch das „Bürgerhaus“ der Bonner Bürgerinnen und Bürger ist und beispielsweise viele Brauchtumsveranstaltungen beherbergt, möchte die Koalition von den zu erwartenden Baukosten in Höhe von ca. 50 Millionen Euro hinaus zusätzliche Sanierungsmaßnahmen  in einer Größenordnung  von ca. 10 Millionen Euro mit Hilfe der Bürgerschaft als Stiftungsprojekt realisieren.Dazu zählt insbesondere der Südbereich der Halle, in dem durch eine variable Absenkung des Studios und die  Neuschaffung eines unterirdischen Foyers für das Studio ein zusätzlicher Veranstaltungsort etabliert und ein Proberaum für des Beethovenorchester installiert werden könnte.Dazu hat der Rat der Stadt Bonn die Bevölkerung um ihre Mithilfe aufgerufen, ein klares Bekenntnis zur Beethovenhalle als Bürgerhaus abzugeben und sich mit kleineren oder größeren Spenden an deren Ertüchtigung zu beteiligen.Gez.:     Dr. Klaus-Peter  Gilles (CDU)     Brigitta Poppe (GRÜNE)            Werner Hümmrich FDP)                    Peter Finger (GRÜNE)

 

Die Rede der Grünen-Stadtverordneten Ros Sachsse-Schadt zum Ratsbeschluss finden Sie hier.

 

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