Südüberbauung – Abrissarbeiten beginnen

Nach jahrzehntelangem Stillstand beginnt der Abriss der sogenannten Südüberbauung. Damit wird ein neues Kapitel Bonner Stadtentwicklung geschrieben.
 Dazu der Vorsitzende des Planungsausschusses Rolf Beu (GRÜNE):
 „Neben dem Haus der Bildung und dem Neubau des Sparkassengebäudes am Friedensplatz wird in der Innenstadt nun endlich auch im Bereich vor dem Hauptbahnhof die Neugestaltung des dortigen Eingangstores in die Bonner Innenstadt in Angriff genommen. Damit beginnt die Schließung der seit 40 Jahren klaffenden Wunde vor dem Hauptbahnhof.
Über die Frage der Architektur lässt sich immer trefflich streiten. Es bleibt aber festzustellen, dass der Abstand des Neubaus der Südüberbauung die historische Stadtkante weitgehend wiederherstellt und mit einem Abstand von 25 Metern zum Bahnhofsgebäude die Verkehrssituation für Radfahrer*innen und Fußgänger*innen zumindest gegenüber heute erheblich verbessert werden kann. Auch der öffentliche Personennahverkehr in Bonn wird durch den neu gewonnenen Raum, der auch zusätzlichen Platz für einen neuen, zeitgemäßen und barrierefreien Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) schafft, im Interesse der Fahrgäste profitieren – nach einem vier Jahrzehnte andauernden Provisorium.
Durch die voraussichtlich auch in diesem Jahr noch beginnenden Bauarbeiten im Bereich des Nordfeldes würde das neue Stadtensemble komplettiert. Bekanntlich ist in diesem Zusammenhang die Fußgängerführung zwischen DB, Stadtbahn und Poststraße gegenüber der heutigen Planung noch zu verbessern. Nach Fertigstellung der Hochbauten kann das historische Bahnhofsgebäude auch gestalterisch straßenräumlich mit der Innenstadt besser verbunden werden. Wie so etwas funktionieren kann, ist beispielsweise in der Kreisstadt Siegburg heute schon zu besichtigen.“

 

 

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