Grüne Bonn ziehen mit Katja Dörner in die Bundestagswahl

 

Die Bonner Grünen haben gestern auf ihrer Kreismitgliederversammlung Katja Dörner einstimmig zu ihrer Direktkandidatin für die Bundestagswahl am 24. September gewählt. Katja Dörner vertritt Bonn seit 2009 im Bundestag, in den sie bislang zweimal über die Landesliste eingezogen ist. Im Dezember haben die Delegierten der NRW-Grünen die stellvertretende Fraktionsvorsitzende auf Platz drei erneut für die Landesliste aufgestellt.

Katja Dörner im Anschluss an ihre Wahl: „Ich freue mich sehr über das tolle Ergebnis und den Rückhalt der Bonner Grünen. Ich freue mich auf einen engagierten Wahlkampf, der Mut für unsere Zukunft in Europa macht. Die Große Koalition im Bund muss endlich beendet werden. Wir brauchen frischen Wind und neue Ideen in Berlin.“ In ihrer Rede betonte sie die dringende Notwendigkeit, die Klimakrise endlich konsequent zu bekämpfen und die offene Gesellschaft gegen Angriffe von Rechts zu verteidigen. Sie lobte die gute Zusammenarbeit mit den Bonner Kollegen aus den anderen Fraktionen, wenn es um die Belange Bonns geht. „Es ist sehr wichtig, dass wir zusammenhalten. Gemeinsam zeigen wir im Schulterschuss mit der Region beim Thema Bundesstadt Flagge. Das möchte ich auch nach der Bundestagswahl tun. Ebenso beim Beethovenjahr 2020 haben wir – mit gutem Ergebnis – für Bonn an einem Strang gezogen. Bonn als Ort der internationalen Zusammenarbeit und als Zentrum der Entwicklungszusammenarbeit muss weiter abgesichert werden.“

Andrea Bauer, Vorsitzende des Kreisverbandes erklärte: „Katja Dörner hat in den letzten Jahren im Bundestag ausgezeichnete Arbeit geleistet. Vor allem ihr Einsatz für Bonner Belange ist in vielen Bereichen sichtbar. Das hervorragende Ergebnis bei der Wahl zu Direktkandidatin unterstreicht den Rückenwind für den Wahlkampf 2017.“
Der Co-Vorsitzende Harald Klinke ergänzte: „Die Zusammenarbeit zwischen dem Kreisverband und Katja Dörner war in den letzten Jahren immer von gegenseitigem Vertrauen geprägt und hat geholfen, bei vielen Themen wichtige inhaltliche Akzente zu setzen. Wir freuen uns sehr diese Zusammenarbeit auch in den nächsten Jahren fortsetzen zu können.“

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