Weg zur Gesundheitskarte für Flüchtlinge endlich frei

Nach langen Verhandlungen zwischen dem Gesundheitsministerium NRW, Krankenkassen und Kommunalen Spitzenverbänden ist nun eine Rahmenvereinbarung zur Einführung einer Gesundheitskarte für Geflüchtete unterzeichnet worden. Nach Bremen und Hamburg ermöglicht Nordrhein-Westfalen als erstes Flächenland den Städten und Gemeinden eine Gesundheitskarte für die ihnen zugewiesenen Flüchtlinge einzuführen. Dazu erklären die Sprecher*innen ihrer Fraktionen im Sozial-Ausschuss Georg Goetz (CDU), Dr. Annette Standop (GRUENE) und Zehiye Dörtlemez (FDP):„Seit Monaten haben wir uns im Sozial-Ausschuss, ohne Parteienstreit und gemeinsam mit der Verwaltung, für eine vernünftige Lösung eingesetzt. Nun ist es endlich zu einer gemeinsamen Vereinbarung gekommen, so dass wir auch in Bonn die Gesundheitskarte einführen können. Wir werden uns dafür einsetzen, dass Bonn umgehend dieser Rahmenvereinbarung beitritt (hier dazu Antworten auf häufig gestellte Fragen). Hiermit werden wir die gesundheitliche Versorgung der zu uns geflüchteten Menschen verbessern und zugleich die Stadt von erheblichem Verwaltungsaufwand entlasten. Die bei uns lebenden Flüchtlinge können dann wie alle anderen Bürgerinnen und Bürger auch direkt zu dem Arzt oder der Ärztin ihrer Wahl gehen und dort die notwendige Behandlung erhalten.“   

 

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