Abschlussbericht Aloisiuskolleg

Tief erschüttert und entsetzt hat die Schulausschussvorsitzende Dorothee Paß-Weingartz den Abschlussbericht des Aloisiuskollegs zur Kenntnis genommen. Der 233 Seiten umfassende Bericht zeigt in aller Deutlichkeit, welche Ausmaße die schweren Grenzverletzungen am Aloisiuskolleg hatten.Paß-Weingartz: „Was Kindern und Jugendlichen dort angetan wurde, hat Auswirkungen auf ihr ganzes Leben. Deshalb ist es umso wichtiger, dass künftig alles dafür getan wird, dass Kinder und Jugendliche geschützt werden.“Deshalb soll der Abschlussbericht sowie die Konsequenzen, die daraus zu ziehen sind auch auf die Tagesordnung des Schulausschusses sowie des Ausschusses für Kinder, Jugend und Familie.Paß-Weingartz:“ Es muss künftig gewährleistet sein, dass auch private Internate einer staatlichen Fachaufsicht unterliegen. Das entscheidet zwar nicht der Rat der Stadt Bonn, aber wir können darauf hinwirken, dass eine entsprechende Gesetzgebung eingeleitet wird. Die Untersuchungsgruppe hat der Stadt Bonn Empfehlungen im Abschlussbericht gegeben, darunter auch der Vorschlag, eine Onlineberatung für Kinder und Jugendliche zu installieren oder auch regelmäßig Sprechstunden innerhalb und außerhalb der Institutionen anzubieten.“Diese Vorschläge sollten in den Ausschüssen thematisiert werden, damit in Bonn Kinder und Jugendliche künftig besser geschützt werden.Link zum Abschlussbericht

 

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