ADFC-Fahrradklimatest zeigt: Bonn ist auf einem guten Weg, muss aber noch viel tun

Auch wenn der Radverkehr in der Bundesstadt Bonn in der aktuellen Befragung des ADFC zum Fahrradklimatest im Vergleich zur letzten Befragung 2005 ein paar Plätze eingebüßt hat, was primär mit dem gewachsenen Teilnehmerfeld von 28 auf 38 Teilnehmerstädte zu begründen ist, ist die schwarz-grüne Ratskoalition überzeugt, dass Bonn auf einem guten Weg ist und die Umsetzung der bereits vorbereiteten Maßnahmen des Programms „Bonn – Fahrradhauptstadt 2020“ auf Dauer diese Beurteilung deutlich verbessern werden. Wilfried Reischl (verkehrspolitischer Obmann, CDU): „Platz 5 landesweit in NRW und Platz 14 im bundesweiten Ranking sind gute Platzierungen, stellen uns aber nicht zufrieden, weil der Radverkehr eben nur eine befriedigende Akzeptanz und Wahrnehmung in Bonn erfährt. Es gibt also noch viel tun. Aber wir haben ja auch erst angefangen, den Radverkehr in Bonn grundsätzlich zu verbessern. Unter anderem hat die schwarz-grüne Ratskoalition auch die jährliche Durchführung eines ähnlichen Fahrradklimatests speziell für Bonn beschlossen. Der erste Bonner Fahrradklimatest wurde im Herbst von der Stadtverwaltung durchgeführt und wird aktuell ausgewertet. Eine solche regelmäßige Befragung ist ein sehr gutes Kontrollinstrument, um auch bei den einzelnen Maßnahmen besser einschätzen zu können, worauf es den Bonner Bürgerinnen und Bürgern ankommt. Mit dem ADFC Fahrradklimatest sehen wir uns aber bestätigt, dass es richtig war, sich mit dem Thema Fahrradhauptstadt 2020 ein konkretes Ziel zu setzen und dafür auch erhebliche Mittel im Haushalt zur Verfügung zu stellen.“Andreas Falkowski (Ausschussmitglied, Bündnis 90/DIE GRÜNEN): „Was das Ergebnis in diesem bundesweiten Fahrradklimatest des ADFC angeht, muss man sich für den Radverkehr in Bonn sicher keine allzu großen Sorgen machen. Es zeigt, dass in den Jahren seit 2005 teilweise zu wenig für die Radverkehrsförderung in Bonn getan wurde. Nun sind wir aber auf einem sehr guten Weg, den Radverkehr in Bonn attraktiver zu gestalten. Die schwarz-grüne Ratskoalition hat seit der Festlegung im Koalitionsvertrag, den Radverkehr fördern zu wollen, viele ganz unterschiedliche Konzepte und Planungen beauftragt und in die Wege geleitet, deren Maßnahmen und Umsetzungen nun nach und nach anstehen. Wir sind der Überzeugung, dass diese Maßnahmen zur Verbesserung der Wahrnehmung des Radverkehrs in Bonn führen werden. Dies klappt selbstverständlich weder von heut auf morgen noch rückwirkend seit dem Jahr 2005 und bis jede dieser einzelnen Maßnahmen ihre Wirkung zeigt, wird dies sicher auch noch einige Zeit in Anspruch nehmen, doch wir arbeiten stetig an der Verbesserung für die Radfahrerinnen und Radfahrer und daran, den Umstieg vom Auto auf die umweltschonenderen Verkehrsmittel attraktiver zu gestalten.“  

 

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