Änderungen am Bonner Wochenmarkt sind eine große Chance für die Bonner Innenstadt

?Ein attraktiver Wochenmarkt kann eine erhebliche Magnetfunktion für die BesucherInnen aus der Region entfalten?, sagte der GRÜNE Geschäftsführer Tom Schmidt. ?Davon kann auch die restliche Innenstadt nachhaltig profitieren. Andere Städte haben das längst erkannt. Die Voraussetzung ist allerdings, dass beim Marktangebot konsequent auf Qualität und eine transparente Produktion der angebotenen Waren gesetzt wird.?Der Bonner Markt habe aber bisher unter seinem schlechten Image zu leiden, das zeigten die Umfragen unter den Kunden bis heute immer wieder deutlich.?Deswegen muss sich der Markt auch qualitativ verändern,? forderte Schmidt.Zwar gäbe es schon heute viele attraktive Stände mit Qualitätsware. ?Aber es ist, wie sie oft: Einige negative Erfahrungen prägen das Image, und die haben am Bonner Markt zu viele schon mehr als einmal gemacht.?

 

Deswegen plädieren die GRÜNEN für einen intensiven Dialog mit den derzeitigen MarktbeschickerInnen.?Die Unsicherheit, die zur Zeit dort offensichtlich herrscht, ist kontraproduktiv und sollte so rasch wie möglich, durch umfassende und eindeutige Information beseitigt werden?, meinte Schmidt. ?Ziel sollte es sein, möglichst viele der etablierten MarktbeschickerInnen auf den neuen Weg mitzunehmen. Allerdings muss auch die Konsequenz aufgebracht werden, sich von Anbietern zu trennen, wenn sie den neuen Weg nicht mitgehen wollen. Das neue Konzept wird nur bei den Verbrauchern ankommen, wenn es konsequent umgesetzt wird.?

 

Die GRÜNEN lobten die Verwaltung für die zügige Umsetzung ihrer Initiative.?Wir haben den Antrag für eine Neuausrichtung des Wochenmarktes im Februar letzten Jahres eingebracht?, sagte Schmidt. ?Nach nur einem Jahr hat die Verwaltung in einer komplexen Materie die notwendigen neuen Rahmenbedingungen umgesetzt. Das ist schon fast rekordverdächtig.?

 

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