Ahornallee in der Basteistraße bedroht

Durch beantragte Kellerausschachtungen an der Baustelle Godesberger Hof (ehem. Basteistr.70) ist die dortige Ahornallee bedroht. Die Grünen haben dazu einen Dringlichkeitsantrag in die Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg am 16.4. eingebracht. Dazu erklärt die Fraktionsvoritzende der Grünen in der Bezirksvertretung Karin Robinet:

 

?Es war bisher erklärter Konsens der Bezirksvertretung Bad Godesberg, dass die ortsbildprägende Ahornallee auf dem Grundstück erhalten bleiben soll. Die Grünen sind der Auffassung, dass mit der beantragten Unterkellerung von geplanten Gebäuden im Bereich der Ahornallee dieses Ziel nicht erreicht werden kann, da der Platz auf dem vorhandenen Gelände nicht ausreicht, um das Wurzelsystem hinreichend zu schützen. Darüber bestand ursprünglich auch Konsens. So heißt es im Protokoll einer Ortsbegehung vom 14.04.2005 ?Mit Blick auf die aktuelle Planung des Investors, die einen Abstand von 6,0 m zwischen Stammkante und aufgehendem Mauerwerk unter Verzicht auf die Unterkellerung vorsieht, prognostiziert Herr D. , dass bei umsichtiger Bauweise und Beachtung aller baumschutzrelevanten Schutzauflagen eine nachhaltige Schädigung durch den Baubetrieb nicht zu erwarten sei (95% Chance)?. In der DIN 18290, RAS LP 4 wird der zu schützende Wurzelbereich als die Bodenfläche unter der Kronentraufe zzgl. 1,5 m bzw. bei Säulenformen zzgl. 5 m nach allen Seiten bezeichnet. Dieses Schutzerfordernis kann auf der Westseite voraussichtlich nicht erreicht werden.

 

Eine nachträgliche Genehmigung der Kellerausschachtungen wäre vor diesem Hintergrund als grober Bruch des Versprechens von Verwaltung und Politik zum Erhalt der Ahornallee von Verwaltung und Politik zu werten. Darum beantragen wir, die Stadtverwaltung zu beauftragen, die Genehmigung nicht auszusprechen.?

 

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