Aktion Stadtradeln in Bonn

In der Zeit vom 01.05. bis zum 21.05.2013 hat sich die Bundesstadt Bonn zum 2. Mal an der Aktion STADTRADELN vom Klimabündnis beteiligt und auch diesmal hat sich der Bonner Kreisverband von Bündnis 90/DIE GRÜNEN wieder an dieser Kampagne beteiligt.Nach über 175.000 Kilometern bei der ersten Teilnahme im Herbst des letzten Jahres, wurden in diesem Jahr sagenhafte über 270.000 Kilometer in Bonn erradelt.

 

Das Team der Bonner GRÜNEN konnte sich ebenfalls deutlich von rund 5.000 Kilometern im Vorjahr auf über 6.000 Kilometer in diesem Jahr steigern.Die Ziele der Aktion sind, die Bürgerinnen und Bürger zur Nutzung des Fahrrads im Alltag zu sensibilisieren und die Themen Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung noch verstärkter in die kommunalen Parlamente einzubringen. Außerdem sollen die Kommunalpolitikerinnen und Politiker als Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger in Sachen Radverkehr vor Ort im wahrsten Sinne des Wortes verstärkt „erfahren“ was es bedeutet, in der eigenen Stadt/Gemeinde mit dem Rad unterwegs zu sein und Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation für Radfahrerinnen und Radfahrer anstoßen und umsetzen. Andreas Falkowski (Team-Kapitän, Bündnis 90/DIE GRÜNEN): „In unserer Stadtratsfraktion und bei unseren Mitfahrinnen und Mitfahrern ist zwar bereits bekannt, wie schön das Radfahren in Bonn klappt und auch die Problemfelder sind bestens bekannt. Denn wir radeln ja auch außerhalb dieser Aktion regelmäßig und nutzen das Fahrrad sowohl für die Wege zur Arbeit oder auch privat eigentlich fast das ganze Jahr, aber wir haben uns gern am STADTRADELN beteiligt. Denn auch wenn in Bonn schon viel zur Verbesserung des Radverkehrs getan wurde und viele Ideen und Konzepte aktuell bereits vorhanden sind und nur noch auf ihre Umsetzung warten, fanden wir es wichtig, nach außen den anderen teilnehmenden Städten in Deutschland zu signalisieren, wie viele Radfahrerinnen und Radfahrer es in Bonn gibt und das Klimabündnis und die anderen Städte bei dieser Kampagne zu unterstützen. Außerdem zeigt dieses erneut hervorragende Bonner Ergebnis mit dieser enormen Steigerung an Teilnehmenden und an der Gesamtkilometerleistung vielleicht auch den Kritikerinnen und Kritikern, die gern die Fahrräder aus dem öffentlichen Raum verdrängen würden, und die die Sinnhaftigkeit von jedem Radweg und jedem Fahrradschutzstreifen anzweifeln, welchen Stellenwert der Radverkehr in Bonn hat. Wir sind mit der Förderung und Unterstützung des Radverkehrs in Bonn auf einem guten Weg und wir haben viele gute Pläne und Konzepte, wie das Fahrradstraßen-Konzept, die Konzepte für den ruhenden Radverkehr, die Pläne für ein Öffentliches Fahrradverleihsystem, den anstehenden Wettbewerbsbeitrag zusammen mit dem Rhein-Sieg-Kreis zum Radschnellwege-Wettbewerb des Landesverkehrsministeriums, den Radwegebau z.B. an der Dransdorfer Mühle und einiges mehr, die auf ihre Umsetzung warten, aber der Weg ist noch lang, um diese Maßnahmen alle umzusetzen, um die Radfahrerinnen und Radfahrer zufriedener zu machen und vor allem um die Akzeptanz und die nötige Rücksicht zwischen allen Verkehrsteilnehmern mehr in den Köpfen zu verankern.“

 

 

Weitere Infos: Andreas Falkowski 0228 / 24 20 755

 

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