Altenheim Haus Dottendorf: CDU und GRÜNE fordern Vertrauensschutz

Ingeborg Cziudaj (CDU) und Detmar Jobst (GRÜNE) die sozialpolitische Sprecher ihrer Fraktionen erklären: „Zum dritten Mal in drei Jahren stehen gekündigte Bewohner eines Seniorenheimes in Bonn vor der Frage, warum sie in ihrem Lebensabend von solchen Veränderungen betroffen sind. In der Regel zahlen sie pünktlich die Heimmieten und Pflegesätze. Warum reichen diese häufig hohen Beträge nicht aus? Menschen sind keine Handelsware, die man von A nach B verschieben kann. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Altenheim Haus Dottendorf haben ein Anrecht darauf, an dem von Ihnen gewählten Ort zu wohnen und gepflegt zu werden. Dies ist Ihnen grundsätzlich laut Wohn- und Teilhabegesetz NRW garantiert. Wir erwarten von allen Betreibern solcher Einrichtungen, dass sie dem Wohlergehen der Ihnen anvertrauten Menschen allerhöchste Priorität einräumen. Das wirtschaftliche Handeln der Betreiber hat sich an diesem Grundsatz auszurichten!“Die Experten für Alten- und Seniorenpolitik Klaus Großkurth (CDU) und Karin Robinet (GRÜNE) ergänzen: „Die Heimaufsicht wird künftig früher einen Blick auf die wirtschaftliche Situation der Heime werfen müssen, um bei finanziellen Schieflagen bezüglich der weiteren Unterbringung der Bewohner ihre Möglichkeiten zu nutzen. Wir unterstützen jedoch die Verwaltung nach Kräften im Interesse der Bewohnerinnen und Bewohner zu handeln und stehen auch als Ansprechpartner für Betroffene zur Verfügung.“

 

Verwandte Artikel

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld