Alter Schlachthof – Viertel mit Kult-Potential

Vor fast zwei Jahren wurde die Verwaltung durch Beschluss des Ausschusses für Wirtschaft und Arbeitsförderung vom  (DS-Nr.: 1211733) beauftragt, eine Konzeption für die Folgenutzung und die städtebaulichen Perspektiven für das Gelände „ehem. Schlachthof“ sowie ihre Bemühungen zur Veräußerung des Geländes darzustellen. Seit dieser Zeit bemühen sich die Investoren ihr „Kompetenzzentrum für Veranstaltungen“ am Alten Schlachthof zu verwirklichen.  Unter Zusammenführung verschiedener Partner wird das Kompetenzzentrum u. a. die Errichtung einer moderne Veranstaltungshalle sowie deren Betrieb, Schulungs- und Bildungsangebote , Arbeits- und Ausbildungsplätze im Veranstaltungsbereich und die Ansiedlung internationaler Verbände,  Arbeitsgruppen und neuer Betriebe umfassen. Das kulturelle  Profil, das sich auch die Förderung der lokalen Musikszene auf die Fahnen schreibt, würde  hervorragend in die Bonner Wirtschaftslandschaft passen.Dazu erklären die Planungssprecher der Koalition  Hardy Lohmeyer (Die GRÜNEN) und Wilfried Reischl (CDU):„Wir wollen nun neuen Schwung in die Diskussion bringen und die Investoren bei Ihren Bemühungen unterstützen. Dazu soll die Verwaltung im nächsten Planungs – und Wirtschaftsausschuss die Ergebnisse des Störfallgutachtens (SWB) vorstellen, das die Verträglichkeit von Ansiedelungen im nahen Umfeld der Müllverbrennungsanlage klärt.Außerdem soll über den aktuellen Sachstand der Gespräche mit den Investoren für das „Kompetenzzentrum für Veranstaltungen“ und den Vertretern von NEWest berichtet werden. Dazu sollen auch die Beteiligten in den Ausschuss geladen werden“.Auf der Grundlage der vorgelegten Planungen der Investoren muss dann schnellstmöglich ein Wertgutachten für das Grundstück „Alter Schlachthof“  erstellt werden und den Investoren die weiteren  planungsrechtlichen Schritte samt Zeitplan aufgezeigt werden.  Der kulturpolitische Sprecher der CDU, Markus Schuck, ist sich mit dem örtlichen Stadtverordneten Rolf Beu (GRÜNE) einig:

 

 „Wir teilen die Ansicht der Initiative NEWest und der Investoren für das Kompetenzzentrum für Veranstaltungen, dass das Gebiet rund um die Immenburgstraße über das Potenzial einem innovativen, multi-funktionalen Viertel zum Kult-Status verfügt, und unterstützen dieses Anliegen. Die Unternehmen haben innerhalb der Arbeitszusammenhänge ihre Aufgaben erledigt. Ich bin gespannt, ob das auch für den Oberbürgermeister und sein Planungsdezernat gilt…“

 

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