Aufstehen gegen Armut: Bleibt Bonner Stadtverwaltung sitzen?

Die Grüne Sprecherin Dorothee Paß-Weingartz:“ Der Rat hat einstimmig eine Konzeption auf den Weg gebracht, die eine wirksame Bekämpfung von Armut bei Bonner Kindern und Jugendlichen zum Ziel hat. Es sollte eine ämterübergreifende Arbeitsgruppe gebildet werden, die Wohlfahrtsverbände, Kitas, Schulen etc. sollten eingebunden werden.“Zu Nachfragen im letzten Jahr und Anfang diesen Jahres erklärte die Verwaltung, sie würde im Rahmen ihrer jetzigen Arbeit schon sehr viel zum Thema anbieten, allerdings fehlt den Grünen der „rote Faden“.Paß-Weingartz:“ Die Aufzählung, was bereits alles angeboten wird, vom kostenlosen Mittagessen für Schulkinder mit Bonn-Ausweis bis hin zum Angebot der Offenen Türen reicht für eine wirksame Bekämpfung der Kinderarmut nicht aus. Wir brauchen eine fortlaufende Berichterstattung über Angebote und Defizite, eine Verzahnung der bisher in verschiedenen Ämtern erstellten Berichte wie z.B. über den Gesundheitszustand der einzuschulenden Kinder, den Wirksamkeitsdialog, Jugendförderplan usw. Auch der schulische Aspekt muss berücksichtigt werde. In Bonn steigt die Anzahl der von Armut betroffenen Kindern und Jugendlichen immer noch, das liegt natürlich nicht alleine in der Verantwortung der Stadt. Aber hier vor Ort müssen alle Möglichkeiten genutzt werden, die Kindern zu einer gleichberechtigten Teilhabe an Gesellschaft und Bildung verhelfen, und da sehen wir noch großen Handlungsbedarf.“

 

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