Bauvorhaben Beckers Jade in Rüngsdorf

Erst vor wenigen Monaten hatte der Eigentümer des 16.000 m2 großen Grundstücks Beckers Jade, Marc Asbeck, vor der Presse kundgetan, dass er auf dem parkähnlichen Areal am Rhein ein reines Privathaus im Stil einer historischen Rheinvilla für sich und seine Familie errichten wolle.Deshalb war das grüne Mitglied des Unterausschusses Bauplanung, Monika Heinzel, zunächst überrascht und irritiert, dass auf dem Filetgrundstück unweit vom Rheinhotel Dreesen eine überdimensionierte Mammutplanung mit 77 Wohneinheiten in 5 Mehrfamilienwohnhäusern beantragt wurde. Zum Glück wurde kurz vor der Sitzung der Bauantrag vom Investor zurückgezogen, einige vergleichbare massive Planungen wurden bisher von der Verwaltung abgelehnt.Jetzt will der Investor etwas bescheidener planen und mit der Verwaltung in einen Dialog treten. Ein vorhabenbezogener Bebauungsplan des Investors soll in der kommenden Sitzung der Bezirksvertretung Bad Godesberg diskutiert werden. Frau Heinzel, die auch Mitglied der Bad Godesberger Bezirksvertretung ist, meint dazu: „Der Eigentümer des Grundstückes muss nun Farbe bekennen, er ist mit dem Grundsatz an die Öffentlichkeit getreten: ‚Rheinvilla statt Wohnblocks.’ Dadurch sind viele engagierte Bürger im historischen Rüngsdorf erst mal beruhigt worden, da durch eine zu mächtige Bebauung der Ortscharakter enorm gestört und die verkehrliche Situation extrem verschärft würde. Die Grünen werden die neuen Pläne des Investors sehr kritisch verfolgen und mit der Rüngsdorfer Bevölkerung und dem Ortsausschuss diskutieren.“

 

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