Beseitigung von Hecken auf dem Nordfriedhof

Bündnis 90/ DIE GRÜNEN haben im März 2013 mitbeschlossen, dass pflegeminimierende Maßnahmen wie z.B. die Reduzierung von Hecken umgesetzt werden sollen um Kosten zu sparen. Mit dieser Maßnahme waren keine freistehenden Hecken gemeint, sondern vielmehr Friedhofshecken, an den alle paar Wochen ein Formschnitt durchgeführt wird. „Wir haben uns die Maßnahmen, die nun auf dem Nordfriedhof durchgeführt werden sollen, vor Ort angeschaut. Diese Maßnahmen liegen durchaus in unserem Interesse, den Pflegeaufwand auf dem Friedhof zu reduzieren. Zwischen den Grabsteinen werden schnellwachsende Formhecken entfernt. Durch einen regelmäßigen Schnitt dieser Hecken war ein Brüten von Singvögeln eher unwahrscheinlich. Im Verlauf der zu entfernenden Hecken werden heimische Gehölze und Büsche stehen gelassen, die größer sind und nicht mit ihren Seitentrieben in die Gräber hineinwachsen. Oder die pflegleichte Eibe wird lediglich auf den Stock gesetzt und kann wieder austreiben“, so die umweltpolitische Sprecherin Brigitta Poppe. Frau Poppe weiter: „Wir empfehlen Kontakt mit der Biologischen Station aufzunehmen, ob nicht nach Entfernung der Hecken zwischen den Gräber heimische Wildkräuter eingesät werden können. An Seitenrändern des Friedhofes können bereits vorhandene Hecken durchwachsen und so für Singvögel und Kleintiere als Nahrungsquelle und Unterschlupf attraktiv sein. Mit der Reduzierung der Hecken werden –so die Verwaltung –  keine großen Rasenflächen angelegt, weshalb ein Großrasenmäher nicht zum Einsatz kommen kann. Grundsätzlich kann man sagen, sollte diese Maßnahme, die lediglich in einem kleinen Teil des Nordfriedhofes durchgeführt wird, mit Augenmaß durchgeführt werden und  bei der Umsetzung ökologische Gesichtspunkte stets mit bedacht werden. So kann die Stadt Bonn mittelfristig durch die Reduzierung von Kosten im Heckenschnitt Geld sparen.“

 

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