Bestürzung über Schließung der PAUKE-Rehabilitation

Mit Bestürzung hat die GRÜNE Ratsfraktion auf die Nachricht reagiert, dass die PAUKE ihre Rehabilitationsabteilung für ehemals Drogenabhängige zum 30. Juni d. J. schließen muss. Die PAUKE-Reha teilte am Mittwoch (27.05.) dazu mit, dass sie 2014 im Vergleich zu 2012 nur noch 40 % der Kostenzusagen von der Arbeitsgemeinschaft der Rententräger RAG erhalten habe. Detmar Jobst, sozialpolitischer Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion und Vorstandsmitglied im PAUKE-Förderverein, sagt dazu: „Wir bedauern außerordentlich, dass es uns und anderen Akteuren  nicht gelungen ist, die extrem erfolgreiche Arbeit der PAUKE-Reha zu sichern. Sie ragte mit ihrer hohen Erfolgsquote an Wiedereingliederungen von ehemals Abhängigkeitskranken heraus und war damit einer der  wichtigsten Bausteine der Drogenhilfe in Bonn.“Katja Dörner, GRÜNE Bundestagsabgeordnete aus Bonn, erklärt: „Es bleibt unverständlich, wieso die Arbeitsgemeinschaft der Rententräger eine Institution sterben läßt, deren exquisite Arbeit bekannt ist. Das von der RAG angeführte  Argument, andere seien kostengünstiger, kann man angesichts übervoller Rentenkassen dort und höchster Integrationsquoten hier nicht gelten lassen. Es ist unbedingt erforderlich, unseren regionalen und kommunalen Einfluss in der Arbeitsgemeinschaft der Rententräger zukünftig stärker geltend zu machen, damit ähnliches sich nicht wiederholt und die PAUKE-Reha ihre Arbeit in Zukunft wieder aufnehmen kann.

 

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