Betreuungsoffensive 2007

Dorothee Paß-Weingartz begründete diesen gemeinsamen Vorstoß damit, dass auch nach dem Ende der Ampel die politischen Schwerpunkte weiter verfolgt werden sollten. Sie befürchtet, dass in dieser neuen Gemengelage die Bonner Kinder politisch ?unter die Räder kämen?.

 

Achim Kansy, FDP befürwortete ein Bündnis in Sachthemen und wies darauf hin, dass die Ampelkoalition nicht an Sachthemen gescheitert sei. Er befürchtet bei wechselnden Mehrheiten ein Ende des Sparkurses, da die Gefahr bestehe, dass künftig das Geld nach dem Gießkannenprinzip verteilt werde.

 

Kansy:? Sparen lohnt sich, besonders für den Ausbau des Bonner Kinderbetreuungsangebotes. Jedes Kind, dass einen Betreuungsplatz benötigt, soll auch einen entsprechenden Platz erhalten.?

 

Paß-Weingartz: Kinderbetreuung ist der Standortfaktor in einer Internationalen Stadt. Wir hoffen, dass unsere Betreuungsoffensive von den anderen Fraktionen im Rat mitgetragen wird.?

 

Inhaltlich beschäftigen sich die Anträge mit der Erfüllung des Rechtsanspruches, mit dem Ausbau von integrativen Plätzen, dem Ausbau der Betreuungsplätze für unter 3-jährige Kinder sowie der Ausweitung des OGS-Angebotes. In diesem Zusammenhang wurde auch die Einrichtung der Internationalen Kindertagesstätte im ehemaligen Regierungsviertel angemahnt. Zu diesem Thema haben die Grünen eine Große Anfrage zum nächsten Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie eingebracht.

 

Beide betonten, dass das politische Signal für eine kinderfreundliche Stadt mit genügend Betreuungsangeboten jetzt erfolgen müsse, die Beschlüsse müsste der Rat noch vor Weihnachten fassen.

 

Anlage: Anträge für die nächste Sitzung des Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie

 

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