Beu fordert die Verwaltung auf, bei der Radstation Druck zu machen

Der Stadtrat hat die Finanzierung der Radstation für 2012 gesichert und die nötigen Finanzmittel auch bereits bereitgestellt. Die jetzige Verwaltungsvorlage (DS-Nr. 1212069NV6) ist nun nur die kurzfristige, aber nicht die preiswerteste Lösung für das nächste Jahr. Wir hatten den OB bereits im Juli 2012 in unserem Antrag (DS-Nr. 1212069) aufgefordert, eine endgültige und große Lösung für die Radstation auf der Bahnhofsrückseite vorzulegen. Dass das derzeitige Provisorium, welches eh schon viel, viel zu lange existiert, die Wirtschaftlichkeit beeinträchtigt, ist uns klar, aber in unserem Beschluss hatten wir die Stadtverwaltung aufgefordert, uns Lösungsmöglichkeiten für eine zukünftig bessere Wirtschaftlichkeit der Radstation vorzuschlagen. Wir sind uns der Verantwortung sowohl gegenüber den Radfahrerinnen und Radfahrern aber selbstverständlich auch gegenüber der Caritas als Betreiber und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr bewusst. Wir benötigen dringend eine dauerhafte Lösung für die Radstation in der Quantiusstraße. Das dortige Provisorium muss endlich ein Ende haben.Radstationen arbeiten deutschlandweit nur in Ausnahmefällen kostendeckend. Der Großteil wird von sozialen Einrichtungen, wie z.B. in Bonn von der Caritas, betrieben und nehmen somit auch eine sehr lobenswerte soziale Verantwortung war, indem sie arbeitslosen jungen Erwachsenen eine Qualifizierung und Beschäftigung bieten. Je größer Radstationen in Deutschland sind, umso wirtschaftlicher sind sie, daher erwarten wir von der Stadtverwaltung die nötigen Verhandlungen und einen entsprechenden Lösungsvorschlag, die Radstation so groß anzulegen, dass sie mehr Wirtschaftlichkeit bieten kann. Die Radstation in der Quantiusstraße braucht in ihrer endgültigen Lösung eine angemessene Größe. Die entsprechende Nachfrage aus dem gesamten Bonner Westen ist ja zweifelsfrei vorhanden, wie man in der Quantiusstraße und rund um den Bonner Hauptbahnhof, speziell auch auf der Westseite, dort tagtäg-lich feststellen kann. Außerdem erwarten wir von der Stadtverwaltung auch Vorschläge und Planungen, wie die Radstation mit zusätzlichen Serviceangeboten die Wirtschaftlichkeit noch weiter verbessern kann. Eine Unterbringung ist aus unserer Sicht in einer angemessenen Größe sowohl in der zukünftigen Parkhauslösung als auch im dritten Bauabschnitt (zwischen Parkhaus und Südunterführung / Poppelsdorfer Allee) möglich.

 

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