Beu: S-Bahn 13 hat landesweit Priorität

Den aktuellen Äußerungen des mit seinem Betrieb am Beueler Bahnhof ansässigen Geschäftsmanns Florian Kalff, dass die Verlängerung der noch in Troisdorf endenden S-Bahnlinie 13 bis Bonn-Oberkassel für das Land NRW keine Priorität habe, widerspricht der Bonner GRÜNE-Landtagsabgeordnete Rolf Beu entschieden.

 

Rolf Beu, Mitglied des Landesverkehrsausschusses und Sprecher für ÖPNV und Bahnpolitik im Düsseldorfer Landtag:

 

„NRW-Verkehrsminister Michael Groschek (SPD) hat erst vor wenigen Tagen die Bedeutung der S 13 bestätigt. Neben dem RheinRuhrExpress (RRX) als zentralem Landesprojekt und der Verbesserung der Schienen-Anbindung der Häfen Rotterdam und Antwerpen durch die Betuwe-Linie und die Neutrassierung des Eisernen Rheins ist die Fertigstellung der S 13 für NRW unverzichtbar.

 

Auch Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) bestätigt, das die entspre-chenden Verhandlungen zwischen Bund und Land weit gediehen sind, wie auch das beiliegende Schreiben des Bundesverkehrsministeriums vom 01.03.2013 an die anfragende Stadt Sankt Augustin aktuell bestätigt (siehe Link).

 

Gleiches gilt für den zuständigen Aufgabenträger, den Verkehrsverbund Nahverkehr Rheinland (NVR), und alle Fraktionen in der NVR-Zweckverbandsversammlung.

 

Das auch die linksrheinischen Bonner Stadtbezirke mit ihren Halten am Hauptbahnhof, im Bundesviertel (UN-Campus) und in Bad Godesberg (inklusive Mehlem) an das Kölner S-Bahn-Netz angeschlossen werden müssen, ist unbestritten. Dies ist auch in der Zielplanung des NVR enthalten. Ein Tausch dieses noch in der ersten Vorplanung befindlichen Projektes mit der S 13 ist aber absolut ausgeschlossen.

 

Forderungen nach einem Verzicht auf die S 13-Verlängerung Troisdorf – Bonn-Oberkassel wären im Ergebnis gleichbedeutend mit Forderungen nach einem Ver-zicht auf Verbesserungen des rechtsrheinischen Schienenverkehrs und nach Ver-zicht auf einen wirksamen Lärmschutz im Beueler Stadtbezirk. Sie schaden nachhaltig den Interessen der Stadt und der Region. Die Bereitschaft eine andere Streckenführung oder einen alleinigen Lärmschutz zu finanzieren, besteht an keiner Stelle.“

 

Weitere Info:  Rolf Beu,  Tel. 0170 – 47 34 593

 

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