Bonn braucht den Bahnhaltepunkt im Regierungsviertel schnellstmöglich

Zu Vorwürfen des Bundes der Steuerzahler NRW, der Bau des Haltepunktes „Bonn-UN Campus“ im Bundesviertel sei eine Verschwendung von Steuergeldern, erklären Wilfried Reischl (CDU) und Rolf Beu (GRÜNE), die verkehrspolitischen Sprecher der schwarzgrünen Koalition:„Das Projekt des Haltepunktes im Regierungsviertel an der linksrheinischen Bahnstrecke Köln – Koblenz wird seit Jahren vorangetrieben und ist für die Infrastruktur der Stadt Bonn extrem bedeutend. Die Berechnungen gehen von einer zukünftigen Fahrgastzahl von 4.000 Fahrgästen pro Tag aus, die den künftigen Bahn-Haltepunkt, der eine umsteigefreie Verbindung von Norden (beispielsweise aus Düsseldorf, Duisburg, Wuppertal, Solingen) und Süden (z. B. aus Mainz, Koblenz, Andernach und aus dem Ahrtal) zum Arbeitsplatzschwerpunkt Bundesviertel und in die angrenzenden Stadtteile Kessenich und Dottendorf ermöglicht, nutzen werden. Das sind Zahlen, die sich sehen lassen können! Der Haltepunkt ‚Bonn-UN Campus‘ soll spätestens mit Fertigstellung des Kongresszentrums (WCCB) und Inbetriebnahme der neuen Haltepunkte an der Voreifelstrecke Regelhalt für die Regionalzüge auf der linksrheinischen Hauptstrecke werden. Wir fordern die nordrhein-westfälische Landes- und die Bezirksregierung Köln genauso wie die Deutsche Bahn auf, jede weitere Verzögerung zu vermeiden.  Mit vergleichsweise geringen Finanzmitteln (rund 5 Mio. Euro – im Vergleich dazu verschlingt beispielsweise die Nord-Süd-U-Bahn-Verbindung in Köln mehr als eine Milliarde = 1.000 Mio. Euro!) wird ein hoher Nutzen für die Attraktivität des Schienenpersonenverkehrs in der Region erzielt und der Umstieg vom Auto auf die umweltfreundliche Alternative befördert. Auch beim Ausbau des Haltepunktes in Standardbauweise wurde aus Kostengründen bewusst auf auf jegliche Luxusausgabe verzichtet.“

 

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