Bonn darf nicht Opfer des Börsengangs der Deutschen Bahn werden!

In der letzten Sitzung des Bonner Planungs- und Verkehrsausschusses hat die Vertreterin der Deutschen Bahn erklärt, dass alle die Stadt Bonn betreffenden Schienenprojekte  –  z. B. die Verlängerung der S 13 von Troisdorf nach Bonn-Beuel und -Oberkassel und die Fertigstellung der RegionalBahn-Strecke 23 zwischen Bonn und Euskirchen  –  erst weit im nächsten Jahrzehnt in Betrieb gehen werden, wenn sie denn überhaupt gebaut würden…

 

Dazu der GRÜNE-Stadtverordnete Rolf Beu, Vorsitzender des Planungs- und Verkehrsausschusses der Stadt Bonn und Mitglied im Regionalrat:

 

Seit dem klar ist, dass die Deutsche Bahn AG an die Börse möchte, versucht sie alle Investitionen im Regionalnetz zu verhindern. Bonn darf nicht Opfer des Börsengangs der DB werden. Neben der S 13, sind auch die drei neuen linksrheinischen Haltepunkte „Bundesviertel“, „Hügel“ und „Helmholtzstraße“ für Bonn absolut unverzichtbar. Sie optimieren die Nutzung der vorhandenen Schienen-Infratruktur und sind vergleichsweise konstengünstig, wenn man sie in Relation beispielsweise zur Hardtbergbahn und zur umstrittenen Tieflage 61/62 setzt.

 

Zur Thematik haben wir GRÜNE für die nächste Sitzung der Verkehrskommission des Regionalrates bei der Bezirksregierung Köln die beiliegende Anfrage eingereicht.

 

Ich erwarte auch von der Oberbürgermeisterin und dem gesamten Bonner Verwaltungsvorstand, dass sie sich jetzt mit allem Nachdruck für eine baldigen Realisierung dieser so wichtigen Projekte einsetzt.“

 

Weitere Info:  Rolf Beu,  Tel.  0170 – 47 34 593

 

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