Bonn soll an weltweiter „Earth Hour“ am 27.3. teilnehmen

In einem gemeinsamen Antrag für den Umwelt-Ausschuss am 23.3. wollen die Fraktionen von CDU und Grünen die Teilnahme der Stadt an der weltweiten Initiative „Earth Hour“ des World Wide Fund for Nature (WWF), die am 27.3. stattfinden soll, beschliessen. Dazu erklären Wolfgang Maiwaldt, umweltpolitischer Sprecher der CDU, und Brigitta Poppe, umweltpolitische Sprecherin der GRÜNEN:

 

 

„Mit der Initiative ‚Earth Hour’ des WWF (World Wide Fund for Nature) soll am Samstag, den 27.3. um 20.30 Uhr für eine Stunde das Licht weltbekannter Wahrzeichen für eine Stunde gelöscht werden. Wir wollen mit dieser symbolischen Aktion das Augenmerk der Öffentlichkeit auf die Dringlichkeit verstärkter Anstrengungen beim Klimaschutz auch in der Stadt Bonn lenken.Insbesondere soll das Licht an folgenden Bonner Gebäuden und Wahrzeichen gelöscht werden: Stadthaus, Godesburg, Oper.Wir bitten die Verwaltung, in Verhandlungen mit der Deutschen Post AG, den Kirchen, den UN und der Universität auf eine Teilnahme hinzuwirken (Posttower, UN-Gebäude, Bonner Münster, Kreuzkirche, Uni-Hauptgebäude, Poppelsdorfer Schloss).Die Bevölkerung soll über die Medien informiert und zur Teilnahme aufgefordert werden.Der WWF ruft unter dem Motto ‚Licht aus – Klimaschutz an!’ auch Privatpersonen, Kommunen und Initiativen auf, sich an der Aktion zu beteiligen. Millionen Menschen sollen eine starke globale Botschaft an die Regierungen dieser Welt senden. Die WWF ‚Earth Hour’ findet nach dessen Angaben bereits zum vierten Mal statt. Sie startete 2007 in Sydney. Mehr als 2,2 Millionen australische Haushalte nahmen daran teil. Ein Jahr später erreichte die Aktion 370 Städte in 35 Ländern. Geschätzte 50 bis 100 Millionen Menschen schalteten 2008 für eine Stunde das Licht aus, um dem Klimaschutz ihre Stimme zu geben. Dabei waren weltweit bekannte Gebäude wie das Kolosseum in Rom und die Golden Gate Bridge in San Francisco. 2009 war ‚Earth Hour‘ noch einmal größer. Anhand registrierter Teilnehmer, Umfragen und des Rückgangs des Energieverbrauchs wurde ermittelt, dass weltweit mehrere hun¬dert Millionen Menschen teilgenommen hatten. Dabei waren 4159 Städten in 88 Ländern. Wieder gingen die Lichter weltweit berühmter Gebäude aus – zum Beispiel die Pyramiden von Gizeh, der Eiffelturm in Paris, das Vogelnest-Stadium in Peking und die Christusstatue von Rio de Janeiro. Im vergangenen Jahr beteiligten sich mit der Hamburg, Berlin und Bonn erstmals deutsche Städte an dem internationalen Event. Für dieses Jahr hat Berlin bereits fest zugesagt. Weitere Kommunen sollen folgen. Dem sollte sich Bonn als Stadt des Klimaschutzes nicht entziehen.“

 

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