Bonn wächst weiter:Ausbau der Kinderbetreuung wichtiger Standortfaktor

Bis 2030 werden für Bonn wachsende Bevölkerungszahlen prognostiziert, damit entwickelt sich Bonn gegen den bundesweiten Trend.Für die Grüne Sprecherin Dorothee Paß-Weingartz und den schulpolitischen Sprecher der CDU, Martin Berg bedeutet dies, dass hier keine Schulschließungen, wie in anderen Städten anstehen, sondern über Erweiterungen nachgedacht werden muss:“ Wachsende Bevölkerungszahlen sind durchweg positiv zu bewerten, wir brauchen keine Diskussionen um Schulschließungen auf Grund von zurückgehenden Schülerzahlen. Im Gegenteil, durch die wachsenden Schülerzahlen und die Bevölkerungsstruktur wächst hier auch im Schulbereich der Betreuungsbedarf für Schulkinder.“Die Vorlage der Verwaltung geht davon aus, dass der landesweite Betreuungsbedarf  in der offenen Ganztagsgrundschule von 40% in Bonn bei 70% – Tendenz steigend – liegt. Paß-Weingartz und Berg:“ Wir haben für die Jahre 2011 und 2012 einen Ausbau der Offenen Ganztagsgrundschulplätze von 6.000 auf 6.400 beschlossen. Die Verwaltung geht von einem derzeitigen Platzbedarf von 7.900 Plätzen aus. Das bedeutet, dass der Ausbau weiter vorangetrieben werden muss.“Die positive Nachricht sei, dass das Land die Betriebskosten auch für weitere OGS-Plätze bereit stellt, mit den damit verbundenen Investitionskosten werden die Kommunen allerdings alleine gelassen.Paß-Weingartz und Berg:“ Wir gehen davon aus, dass viele OGS-Erweiterungen im Bestand geschehen können, d.h., durch Mitbenutzung der Klassenräume. Allerdings müssen dann Ausgabeküchen und Materialien für die Mittagsbetreuung bereitgestellt werden. Wir rechnen mit einem Bedarf von ca. 150.000 Euro für 2012.“Diesen Betrag will die schwarz-grüne Koalition durch Umschichtungen im Wirtschaftsplan des Städtischen Gebäudemanagementes bereitstellen.

 

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