Bonner Bäder: Koalition organisiert Stillstand ohne Konzept

„So kann man mit Beschlüssen doch wohl nicht umgehen. Wer es mit der Haushaltslage der Stadt ebenso ernst meint wie mit dem beschlossenen Bäderkonzept, muss doch für eine vernünftige gemeinsame Beratung von Politik und Verwaltung sorgen, was und wie man nun an die Umsetzung geht, statt den gesamten Beschluss einfach in den Papierkorb zu schmeißen“, erklärt Manemann. Das sei ein Schlag ins Gesicht für alle die, die sich aus vernünftigen Gründen für ein neues Frankenbad und damit auch für den Standort Nordstadt eingesetzt hätten.

 

Der weitere Vorschlag der SPD, auch keine weiteren Sanierungen mehr vorzunehmen, bedeute zudem, das Frankenbad einfach verwahrlosen zu lassen, um es dann zu schließen. „Wer ist der Gewinner eines solchen Vorgehens?“ fragt die Altstadt-Stadtverordnete. „Kinder, Jugendliche, Schulen,  Schwimmvereine sind es mit Sicherheit nicht, sie werden die Verlierer sein. Ebenso der Bonner Norden.“

 

Coletta Manemann fordert Rat und Verwaltung auf, gemeinsam in eine konstruktive Beratung über Umsetzung und finanzielle Machbarkeit des mit breiter Mehrheit beschlossenen Bäderkonzeptes einzutreten. „Anders ist ein verantwortlicher Umgang mit diesem Thema doch wohl nicht möglich“, so Frau Manemann.

 

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