Bonner BzV votiert für das Frankenbad!

?Wir sind froh, dass die Bezirksvertretung zu einer Entscheidung gefunden hat, die sich an den Interessen des Stadtbezirkes und seiner BürgerInnen orientiert?, sagte die Bezirksverordnete Brigitta Poppe. ?Die Vorteile für dieses Konzept liegen auf der Hand.?

 

Mit der Entscheidung, so die GRÜNEN, könne nicht nur endlich ein attraktives Familienbad in Bonn angeboten werden, sondern es sei auch die einzige realistische Möglichkeit den Schul- und Vereinssport dauerhaft zu sichern.

 

?Würde der Schul und Vereinssport ins Viktoriabad verlegt, könnte dort kein öffentliches Schwimmen mehr stattfinden? sagte Frau Poppe. ?Außerdem müssten  die nationalen und internationalen Wettkämpfe im Viktoriabad schon mangels Tribüne ersatzlos gestrichen werden.?Die Grünen wiesen im Übrigen darauf hin, dass im direkten Umfeld des Frankenbades doppelt so viele Menschen und mehr als dreimal so viel Kindern und Jugendliche lebten wie im Umfeld des Viktoriabades.

 

Trotz der ?klaren Faktenlage? fürchten die GRÜNEN, dass die Entscheidung der Bonner Bezirksvertretung ?dem Feilschen einer Großen Koalition im Rat? zum Opfer fallen könnte.

 

?Im Rathaus verdichten sich die Informationen, dass die SPD-Ratsfraktion entgegen der bisher von ihr selbst vorgetragenen Sachargumente (s. Infobrief des sportpolitischen Sprechers der SPD-Ratsfraktion Dr. Uwe Naß), den ersatzlosen Abriss des Frankenbades mittragen will, um im Gegenzug die von ihr mit aller Vehemenz verfolgte Standortentscheidung für das Haus der Bildung hinter dem Bahnhof in die Quantiusstraße durchzusetzen?, sagte der Sprecher der GRÜNEN Bezirksfraktion Hartwig Lohmeyer. ?Damit würden die Sachargumente auf dem ?Altar des Koalitonsproporzes geopfert? und der Bevölkerung ein echter ?Bärendienst? erwiesen.?

 

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