Bonner City: Beschränkung auf den Einkauf greift zu kurz!

?Eine Diskussion, die sich auf die Frage  beschränkt, wo der nächst großflächige Einzelhandel untergebracht wird, greift viel zur kurz, ? sagte die wirtschaftspolitische Sprecherin Monika Heinzel.?Wenn wir die Zukunft Bonns in ökonomischer und ökologischer Hinsicht sinnvoll gestalten wollen, müssen  wir  den Trend zu  einem weiteren „Ausfransen“ unserer Stadt, also das Arbeiten in der Stadt und das Wohnen in der Region, zugunsten einer „Renaissance der Stadt“ umkehren,? meinte Frau Heinzel. ?Dazu brauchen wir  einen Mix aus attraktiver Einkaufstadt, gutem Kultur- und Veranstaltungsangebot und hoher Wohnqualität!?Um diese Menschen für das Wohnen und Leben in der Stadt zu gewinnen, dürfe man ihre Entwicklung  nicht allein an den Bedürfnissen der Einkaufsstadt ausrichten. Frau Heinzel: ?Eine Etablierung der  „Grünen Wiese“ in der Stadt, in der nach 20.00 Uhr „die Bürgersteige hochgeklappt werden“, hat keine Zukunft!? Für die anstehenden Entscheidungen zur Unterbringung des Hauses der Bildung, der Zukunft des Metropols und der Bebauung des Bahnhofsvorplatzes forderten die GRÜNEN eine intensive Bürgerbeteiligung.

 

?Es droht sich die gleiche Situation zu wiederholen, die wir beim Bahnhofvorplatz schon erlebt haben?, sagte Tom Schmidt. ?Damals hat sich zunächst eine große Ratsmehrheit gefunden, die die Einwände der Bevölkerung schlicht ignoriert hat. Das Ergebnis ist bekannt!?Gegen die geplante massive Bebauung des Bahnhofsvorplatzes hätten sich zehntausende Bürger engagiert und durchgesetzt.?Auch für den Erhalt des Metropol gibt es inzwischen 40.000 Unterschriften?, meinte Schmidt. ?Das sollte weder City-Marketing noch die Politik insgesamt ignorieren.?Gespannt sind die GRÜNEN auf das Verhalten der CDU in Sachen ?Haus der Bildung?:?Das öffentliche Forum der CDU zum Thema war ja gerade zu vorbildlich?, sagte Schmidt. ?Das Ergebnis allerdings auch ein eindeutiges Votum der BürgerInnen pro Bottlerplatz. Jetzt wird es hochinteressant, welchen Einfluss die CDU dem Bürgerwillen einräumt.?Für die GRÜNEN ist klar: ?Wer Investoren ein gutes und zuverlässiges Angebot machen will, sollte die Bevölkerung nicht gegen sich haben. Sonst erleidet er Schiffbruch.?

 

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