Bonner gegen BOGIDA

Bonn ist und bleibt eine weltoffene Stadt. Der von Melanie Dittmer, Beisitzerin im Landesvorstand von Pro NRW, organisierte „BOGIDA-Spaziergang“ wurde verhindert. Eine von dem Bündnis „Bonn stellt sich quer“ organisierte Gegendemonstration mit über 3000 Teilnehmern und großer Beteiligung der GRÜNEN sowie anderer Parteien, Gewerkschaften und Kirchen hat dafür gesorgt, dass die nach Angaben des Generalanzeigers rd. 300 BODIGA-Teilnehmer auf dem Kaiserplatz ausharren mussten. „Die Bonner*innen haben heute wieder gezeigt, dass in unserer Stadt mit fremdenfeindlichen Parolen und der Kriminalisierung von Menschen, die vor Krieg und Elend flüchten, keine Stimmung gemacht werden kann“, fasst Alexandra Geese, Sprecherin des Kreisverbands, die Veranstaltung zusammen. Die Bonner Bürger*innen wissen, dass gewaltbereiter Salafismus genauso wie Rechtsextremismus mit rechtsstaatlichen Mitteln bekämpft werden muss und ernst zu nehmende Anliegen nicht instrumentalisiert werden dürfen. Wir sind stolz auf unsere Stadt!

 

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