Bonner Haltepunkte der RB23 brauchen optimierten Wetterschutz

Die schwarz-grüne Ratskoalition hat für die nächste Sitzung des Ausschusses für Planung, Verkehr und Denkmalschutz den Antrag gestellt, die Bonner Haltepunkte der Voreifelbahn (RB 23 Bonn – Euskirchen), also die beiden neuen Haltepunkte „Helmholtzstraße“ und „Endenich Nord“ sowie den vorhandenen Bahnhaltepunkt „Duisdorf“ mit einer Überdachung als optimierten Wetterschutz auszustatten.

 

 

 

Rolf Beu (verkehrspolitischer Sprecher und Ausschussvorsitzender, Bündnis 90/DIE GRÜNEN) und Wilfried Reischl (verkehrspolitischer Obmann, CDU): 

 

 

 

„Wir wollen, dass die Stadtverwaltung sich beim Nahverkehr Rheinland (NVR) und bei der Deutschen Bahn AG für die Errichtung einer Überdachung an den Bonner Bahnhaltepunkten der Voreifelbahn einsetzt. Um den Fahrgästen an dieser Bahnlinie einen vernünftigen kundenfreundlichen Wetterschutz zu bieten, sehen wir hier die Notwendigkeit der Errichtung eines optimierten Wetterschutzes.

 

 

 

Bis Dezember 2014 sollen die erwähnten neuen Haltepunkte an der Voreifelbahn in Bonn fertiggestellt werden. Um die entsprechende fristgerechte Fertigstellung der Haltepunkte samt der städtischen Gestaltung des Umfelds nicht grundsätzlich zu gefährden, wurden die Planungen von uns akzeptiert, die als Wetterschutz nur kleine Unterstände für die Fahrgäste vorsehen, wie sie an jeder x-beliebigen Bus-Haltestelle üblich sind. Dagegen wurde in Alfter-Witterschlick in Lastrichtung der Bahnlinie noch eine Komplettüberdachung des Bahnsteigs realisiert.

 

Auch wenn man bedenkt, dass an jeder oberirdischen Bonner Stadtbahn-Haltestelle eine Überdachung vorhanden ist, dann ist erkennbar, dass diese an den Bahn-Haltepunkten, die das Rückgrat des öffentlichen Personenverkehrs im Bonner Westen bilden werden, diese ebenfalls absolut angemessen und unverzichtbar sind. Da die Streckenanbieter nur auf ihre rein betriebswirtschaftlichen Minimal-Standards verweisen, ist auch hier bei den Bahn-Haltepunkten analog zu den Bus- und Stadtbahnhaltestellen unter Umständen eine kommunale Kostenbeteiligung notwendig.

 

Deutlich wird die Notwendigkeit eines sinnvollen Wetterschutzes insbesondere am Haltepunkt „Duisdorf“, wo die Hunderte von Bahnfahrgästen bei Regenwetter heute unter der Überdachung des angrenzenden kommunalen ZOB warten, um dann bei Zugeinfahrt auf den Bahnsteig zu hetzen. Dies kann nicht Sinn und Zweck einer vernünftigen Förderung des ÖPNVs in Bonn sein.“

 

 

 

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