Bonner Stadtwerke bei Umsetzung der Energiewende auf sehr gutem Weg

Die CDU/GRÜNE/FDP-Koalition hat die konsequente Umsetzung der Energiewende bei den Bonner Stadtwerken begrüßt und ihre weiter nachhaltige Unterstützung angekündigt.„Im Jahr 2013 liegt der Anteil eigenerzeugter/erneuerbaren Energien bei mehr als 56% des gesamten Stromabsatzes von SWB Energie und Wasser, das geht genau in die richtige Richtung.“, erklärte die GRÜNE Vertreterin im Aufsichtsrat Brigitta Poppe.Dies geht aus einer Stellungnahme der Stadtwerke hervor, die jetzt dem Finanzausschuss vorlegt wurde (S. Anlage).

 

Der Energieannteil bei den Stadtwerken Bonn setzt sich zusammen aus der Eigenerzeugung auf Basis von Mülldampf, bei der im hocheffizienten Heizkraftwerk Nord modernste Kraftwärme-Kopplungs-Technologie eingesetzt wird sowie den am Markt bezogenen Anteilen an Erneuerbaren Energien, wozu z.B. auch der von MANN Naturenergie bezogene und vom Grüner Strom Label e.V. zertifizierte Ökostrom gehört.

 

Mit dem ersten vollständigen Betriebsjahr der neuen Gas- und Dampfturbinenanlage im HKW Nord werden sich die CO2-Emissionen und der Anteil Kernenergie in der Stromkennzeichnung 2015 weiter verringern und wie bisher deutlich unter den Werten im bundesdeutschen Strommix liegen.

 

„SWB Energie und Wasser hat damit bereits heute auf einem gutem Weg die ambitionierte Zielvorgabe für 2020 zu erfüllen“, sagte CDU-AR Vertreter Dr. Klaus-Peter Gilles.

 

Zusammen mit der Erhöhung des Anteils an Erneuerbarem Strom geht die Senkung des Atomstromanteils einher.

 

Den Anteil für Atomstrom am Gesamtabsatz hat SWB Energie und Wasser ausweislich der veröffentlichten Stromkennzeichnung 2014 für Stromlieferungen im Jahr 2013 bereits auf 5,3% reduziert und liegt damit um ca. 70 % unter dem bundesweiten Durchschnitt. Mit dem ersten vollständigen Betriebsjahr der neuen Gas- und Dampfturbinenanlage im HKW Nord wird sich der Anteil Kernenergie in der Stromkennzeichnung 2015 nochmals deutlich verringern. „SWB Energie und Wasser hat damit bereits die notwendigen Maßnahmen ergriffen, dass es ab 2015 gelingen wird, das Stromportfolio für die Privat- und kleinen Geschäftskunden ohne nennenswerten Kernenergieanteil darzustellen und setzt damit die Ziele des gemeinsamen Koalitionsvertrages effizient und zügig um“, sagte AR-Vorsitzender Werner Hümmrich.

 

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