Bonner Technologie- und Gründerzentrum lässt weiter auf sich warten

Die GRÜNEN haben die Verwaltung in Bezug auf das geplante Technologie- und Gründerzentrum scharf kritisiert.

 

?Am 23. August letzen Jahres haben wir im Wirtschaftsausschuss einen einstimmigen Beschluss zur Einrichtung eines solchen Zentrum gefasst und das notwendige Geld in den Haushalt eingestellt?, sagte Fraktionsgeschäftsführer Tom Schmidt. ?Wir haben seitdem, die Angelegenheit immer wieder im Ausschuss thematisiert. Aber außer Ankündigungen und Versprechen, die anschließend nicht eingehalten wurden, hat die Verwaltung bisher nicht vorgelegt.?Dabei hatte der Ausschuss der Verwaltung von Anfang an einmütig die Dringlichkeit und die Bedeutung des Themas deutlich gemacht.

 

Schmidt: ? Wir wollten das Zentrum damals Anfang 2007 eröffnen und hatten deshalb schon für den Haushalt 2006 das nötige Geld eingestellt.? Als die GRÜNEN schließlich in der Januarsitzung des Wirtschaftsausschusses nachfragten, hatte die Verwaltung schriftlich zugesagt, bis zur Sommerpause die folgenden Arbeiten abzuschließen und darüber zu berichten:Prüfung von alternativen StandortenErmittlung der Kosten an den alternativen StandortenEinbindung weitere potentieller Partner Prüfung der Übertragung von Aufgaben in ein GründerzentrumDefinition Gesamtmaßnahme gründungsfreundliche Stadt BonnPrüfung der künftigen RechtsformPrüfung der Übertragung von Arbeitskräften Definition der Gesamtkosten 

 

Nachdem in der Februarsitzung erneut keine Fortschritte erkennbar waren, hatte der Ausschuss schließlich beschlossen:?Die Verwaltung berichtet jeweils in der aktuellen Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Wissenschaft und Technologie zum Sachstand beim Thema ?Technologie und Gründungszentrum?

 

?Das Ergebnis ist nun, dass das Thema erst gar nicht auf der Tagesordnung der letzten Sitzung des Wirtschaftsausschusses vor der Sommerpause auftaucht?, meinte Schmidt. ?Da stellt sich die Frage ?Hat das Ganze System oder geht?s in der Wirtschaftsverwaltung einfach chaotisch zu??

 

Nach Ansicht der GRÜNEN ist jetzt die Oberbürgermeisterin gefragt.?Immerhin?, so Schmidt. ?gehört die Wirtschaftsförderung in ihr Dezernat.?

 

Dort liegt nach Ansicht der GRÜNEN; auch sonst noch einiges `im Argen´.?Der neue Marketingauftritt der Stadt lässt seit einem Jahr auf sich warten, weil die Verwaltung sich bisher nicht in der Lage zeigt, ein gemeinsames Konzept vorzulegen und die Kritik des Regierungspräsidenten Lindlar an der fehlenden regionalen Zusammenarbeit ist eine schallende Ohrfeige für das OB-Dezernat, die leider völlig zu Recht erfolgt?! sagte die wirtschaftspolitische Sprecherin der GRÜNEN, Monika Heinzel.

 

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