Bonner Verrichtungsgelände sorgt für mehr Sicherheit

Nach über 20 Jahren teils heftiger Diskussion schaffte die Stadt Bonn mit der Inbetriebnahme des „Verrichtungsgeländes“ im August 2011 in der Immenburgstrasse eine deutliche Verbesserung der sozialen- und vor allem auch gesundheitlichen Rahmenbedingungen für die betroffenen Frauen vor Ort.Bei einem Ortstermin am 29. Februar 2012 mit Vertretern des städtischen Ordnungs- und Gesundheitsamtes überzeugten sich die sozialpolitischen Fachfrauen von CDU und Grünen Ingeborg Cziudaj und Dorothee Paß-Weingartz von den derzeitigen Bedingungen auf dem Verrichtungsgelände. Übereinstimmend stellten sie fest, dass sich die erzielten Verbesserungen durch das neue Konzept sehen lassen können. Dank der sehr guten Zusammenarbeit mit dem städtischen Gesundheits- und Ordnungsamts habe sich hier sehr viel verbessert. Das Bonner Verrichtungsgelände wird sehr gut angenommen, was zur Folge hat, dass so gut wie keine Verrichtungstätigkeiten mehr in den angrenzenden Wohn- und Firmengebieten stattfinden. Dies belegen die ständigen Kontrollen des Ordnungsaußendienstes. Sichtbar ist auch die gute Sauberkeit im Bereich der Verrichtungsboxen.Hervorzuheben ist, dass die objektive Sicherheit in den Verrichtungsboxen durch einen installierten Alarmknopf und den immer anwesenden Wachmann im Container deutlich verbessert wurde. Hierdurch können Übergriffe besser kontrolliert werden.Ebenso ist die jetzige Containerlösung deutlich besser als das zuvor vorhandene Wohnmobil, da jetzt angemessen vor Ort betreut und beraten werden kann. Jeweils dienstags und donnerstags stehen Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamtes vor Ort zur Verfügung und leisten wertvolle Hilfe in vielschichtigen sozialen- und gesundheitlichen Fragen. Die Politikerinnen sprachen den Mitarbeiterinnen ihren Dank für diese sicherlich doch sehr schwierige aber ungemein wichtige Arbeit vor Ort ihren Dank aus.

 

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