Bonns Innenstadt braucht neuen Glanz

 ?Wenn wir die Zukunft Bonns in ökonomischer und ökologischer Hinsicht sinnvoll gestalten wollen, müssen  wir  den Trend zu  einem weiteren „Ausfransen“ unserer Stadt, also das Arbeiten in der Stadt und das Wohnen in der Region, zugunsten einer „Renaissance der Stadt“ umkehren.?

 

 Die GRÜNEN verweisen dazu auf zwei Trends in der Gesellschaft, die auch in Bonn deutlich wahrnehmbar seien. Zum einem gäbe  es den immer selbstverständlicheren Wunsch nach einer besseren Vereinbarkeit von Familien- und Erwerbsarbeit und dieser ?lasse sich in einer Stadt der kurzen Wege  effektiver organisieren.?

 

Zum anderen wachse die Zahl der älteren Menschen, die es bei einer sich einschränkenden Mobilität und dem Bedürfnis nach sozialen Kontakten zurück in die Städte ziehe.

 

?Um diese Menschen zu gewinnen, dürfen die  Entscheidungen zur Entwicklung der Stadt  nicht allein an den Bedürfnissen der Einkaufsstadt ausrichten, ? sagte Uckermann.? Eine Etablierung der  „Grünen Wiese“ in der Stadt, in der nach 20.00 Uhr „die Bürgersteige hochgeklappt werden“, hat keine Zukunft!?

 

Vielmehr brauche es einen  Mix aus attraktiver Einkaufstadt, gutem Kultur- und Veranstaltungsangebot und hoher Wohnqualität. Bei den baulichen Entscheidungen sollte nach Auffassung der GRÜNEN die historisch gewachsene Substanz angemessen miteinbezogen werden, damit ?die Stadt ihre Identität behält und nicht austauschbar und beliebig wird.?

 

Die GRÜNEN sprechen sich daher für die Unterbringung des Hauses der Bildung im Bottlerplatz, den Erhalt des Metropols als Kultur- und Veranstaltungsort und eine zügige Bebauung des Bahnhofsvorplatzes auf der Grundlage der Bürgerwerkstatt aus (s. Anlage).

 

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