Bündnis 90/DIE GRÜNEN fordern verbesserten Lärmschutz entlang der Beueler A59

Laut Berichten von Anwohnern hat sich die Lärmsituation entlang der A59 in Beuel durch den Austausch der Lärmschutzwände leider verschlechtert. Allein diese Tatsache, dass statt einer Verbesserung die Sanierung der Lärmschutzwände eine zumindest subjektiv wahrge-nommene Verschlechterung für die Anwohnerinnen und Anwohner bedeutet, ist nicht akzep-tabel. Doro Schmitz (Beueler Fraktionssprecherin, Bündnis 90/DIE GRÜNEN): „Dies ist sehr ärger-lich und sollte durch die Stadtverwaltung und den Landesbetrieb Straßen.NRW schnellst-möglich überprüft werden. Die GRÜNE Bezirksfraktion hat schon in der letzten Legislaturpe-riode immer wieder auch Geschwindigkeitsbegrenzungen zur Lärmreduzierung auf den Beueler Autobahnen gefordert und beantragt. Doch all unsere Forderungen nach einem bes-seren Lärmschutz wurden weder von der Bezirksvertretung noch von der Stadtverwaltung aufgegriffen.“ Aufgrund des weiterhin ungewissen Baubeginns der neuen Anschlussstelle Maarstraße (siehe Mitteilungsvorlage DS-Nr. 1212322) ist es auch nicht akzeptabel, die Nachbesserung des Lärmschutzes mit dem Bau der Anschlussstelle zu verknüpfen, wie es der Landesbetrieb Straßen.NRW derzeit plant. Rolf Beu (Landtagsabgeordneter, Bündnis 90/DIE GRÜNEN): „Im Sinne der Verkehrssicher-heit begrüßen wir die aktuellen Umplanungen des Landesbetriebs und des Bundesver-kehrsministeriums, auch im Abschnitt zwischen der Maarstraße und dem AK Bonn-Ost regu-läre Standstreifen anzulegen. Auch wenn der geplante Baubeginn 2015 sich hierdurch even-tuell noch etwas verschieben könnte. Allerdings ist es absolut nicht hinnehmbar, wenn den Anwohnerinnen und Anwohnern der zusätzliche Lärm noch bis dahin zugemutet werden soll. Es ist dringend zu prüfen, inwieweit die neuen Lärmschutzwände nachträglich verbessert werden können. Sollte diese Nachbesserung zeitnah nicht möglich sein, ohne dass ein er-neuter aufwendiger Umbau der Lärmschutzwände beim Bau der Anschlussstelle nochmals zusätzliche Kosten erfordern würde, sollte als sofortige kurzfristige Maßnahme in diesem Bereich eine lärmbedingte Temporeduzierung auf 80 km/h dringend eingeführt werden, wie es ja an anderen Stellen im Bonner Stadtgebiet bereits der Fall ist.“ Werner Rambow (Beueler Bezirksbürgermeister, Bündnis 90/DIE GRÜNEN): „Nachdem sich der Bau der Anschlussstelle Maarstraße jetzt quasi jährlich weiter nach hinten verschoben hat, sehen wir nach der nun erneuten Verschiebung des Baubeginns sowohl den Landesbe-trieb Straßen.NRW als auch das Bundesverkehrsministerium in der Pflicht, die neuen Prü-fungen zeitnah zu genehmigen und keine weiteren Verzögerungen mehr zuzulassen.“

 

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