Bürgerinformation bei Baumfällungen verbessern

Zum Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz am 15.9. haben Grüne und CDU eine gemeinsame Große Anfrage zum Umgang mit Baumfällungen eingebracht. Dazu erklären die umweltpolitischen Sprecher/in ihrer Fraktionen Brigitta Poppe (Grüne) und Wolfgang Maiwaldt (CDU):

 

„In den letzten Tagen erreichten uns mehrere empörte Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern, die ihre Verständnislosigkeit über Baumfällungen äußerten. Unserer Meinung nach kann nicht vorausgesetzt werden, dass die Bürgerinnen und Bürger über verwaltungs- oder ausschussinterne Fachdebatten informiert sind. Sie verlangen zu Recht Informationen über Veränderungen, die in ihrer unmittelbaren Lebensumgebung vor sich gehen. Es kann auch kein Dauerzustand sein, entsprechende Fakten immer wieder durch Anfragen in den zuständigen Gremien ermitteln zu müssen.

 

Im Falle der Schwarzpappeln zeigt sich, dass diese Bäume aufgrund ihres Wuchses und ihrer äußeren Ästhetik viel Sympathie unter den Bürgerinnen und Bürgern haben, jedoch nur wenige wissen, dass sie aus pragmatischen Erwägungen in der Nachkriegszeit gepflanzt wurden, jedoch jetzt überwiegend das natürliche Ende ihrer Lebensdauer erreichen und häufig ein Sicherheitsproblem werden. Hier ist aus unserer Sicht eine umso intensivere Bürgerinformation erforderlich, die aufzeigen muss, wie diese Bäume durch ökologisch sinnvollere Alternativen ersetzt werden, und es darf nicht der Eindruck entstehen, dass nur kurzfristig und anlassbezogen Bäume ersatzlos aus dem Stadtbild verschwinden.

 

Darum soll die Verwaltung erläutern, wie in solchen Fällen die zuständigen Gremien und Stellen (Baumkommission, Untere Landschaftsbehörde) konsultiert, wie die Bürgerinnen und Bürger informiert werden und wie für Ersatz für die gefällten Bäume gesorgt wird.“

 

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