Bus- und Bahnfahrpreise im VRS:

Zu den Forderungen der Verkehrsunternehmen, die Fahrpreise im Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) ab Januar 2009 erneut drastisch zu erhöhen, äußert sich der Bonner Vertreter in der VRS-Zweckverbandsversammlung und Vorsitzende des Bonner Verkehrsausschusses, der GRÜNE-Stadtverordnete Rolf Beu: „Eine Erhöhung der Fahrpreise 2009 wird wohl unvermeidlich sein. Diese Erhöhung muss aber deutlich niedriger ausfallen, als die Verkehrsunternehmen fordern. Die Benzinpreisverteuerung und die Lohnerhöhungen dürfen nicht vollständig auf die Fahrgäste abgewälzt werden. Die Besitzer der Verkehrsunternehmen, im Regelfall die Städte und Kreise, sind hier als Aufgabenträger gefragt. Sie haben einen größeren Anteil der Kosten zu übernehmen, um die Fahrpreise für ihre Bürgerinnen und Bürger bezahlbar zu erhalten. Auch müssen die Sozialtarife in Bonn und Köln (Bonn-Ausweis, Köln-Pass) zukünftig im VRS weiterhin angewendet werden. Ausserdem dürfen die treuesten Nutzerinnen und Nutzer von Bus und Bahn, die über ein eigenes Job-Ticket verfügen, nicht erneut durch überproportionale Fahrpreissteigerungen benachteiligt werden. Dazu muss der VRS-Grundsatzbeschluss, dass die Fahrpreiseinnahmen 50 % der Kosten decken sollen, aufgehoben werden. Die Entscheidung über die Fahrpreise treffen nicht die Vekehrsunternehmen, sondern die VRS-Zweckverbandsversammlung (also die Vertreter der Städte und Kreise) mit einer dafür notwendigen 2/3-Mehrheit. Wenn man es mit Umwelt- und Klimaschutz in der Region ernst meint, dann ist klar, dass der Anteil der regelmäßigen Bus- und Bahnfahrgäste weiter steigen muss.“  Weitere Info:  Rolf Beu, Tel. 0170-4734593

 

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