CDU, SPD, GRÜNE, FDP, LINKE: Kein Ratsbürgerentscheid zur Schließung der Oper

Immer wieder versuchen Einzelpersonen, Gruppen und mit den Piraten jetzt auch Parteien, die Diskussion über den Bonner Opernstandort, die Kosten dafür im städtischen Haushalt und schließlich eine mögliche Schließung anzuheizen und unterschiedliche Interessengruppen gegeneinander auszuspielen. Eine solche Form der Auseinandersetzung ist nicht unsere und findet deshalb bei uns auch keine Unterstützung.Wir begrüßen es, dass die Vertreterinnen und Vertreter des Sports und die meisten Bonner Bürgerinnen und Bürger fundierte, faktenorientierte Diskussion führen und sich nicht in Populismus flüchten.Wir stehen für die Beethovenstadt Bonn, das Beethovenorchester und die Oper. Wir freuen uns auf die Intendanz von Herrn Dr. Helmich und wünschen uns, dass noch mehr Jugendliche und weitere Bevölkerungsschichten Zugang zu unseren Kultureinrichtungen finden. Denn diese sind für alle da. Eine Schließung der Oper ist nicht nur aus kulturpolitischer Sicht, sondern auch aus gesamtstädtischer Sicht grober Unfug und gefährdet den Standort Bonn sowie die Arbeitsplätze der an der Oper beschäftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.Wir rufen deshalb die Bürgerinnen und Bürger auf, sich vor einer möglichen Teilnahme am Bürgerbegehren der Piraten klarzumachen, welche Folgen eine Schließung der Oper für Bonn als Beethovenstadt, Wirtschafts- und Dienstleistungsstandort und Internationale Stadt haben kann. Stv. Dr. Klaus-Peter Gilles (CDU)Stv. Bärbel Richter (SPD)Stv. Dorothea Paß-Weingartz (GRÜNE)Stv. Peter Finger (GRÜNE)Stv. Werner Hümmrich (FDP)Stv. Jürgen Repschläger (LINKE)

 

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