DB muss Verträge im NRW-Nahverkehr erfüllen

Laut einem Bericht der WAZ vom 25.10.2012 versucht Bahnchef Grube in einem Interview die Verantwortung für die Versäumnisse der Deutschen Bahn AG auf die rot-grüne Landesregierung abzuwälzen.Dazu stellt Rolf Beu, Sprecher für ÖPNV und Bahnpolitik Sprecherin der Landtagsfraktion, klar: „Die Stilllegung des alten Teils des Kohlemeilers kommt ja nicht völlig plötzlich auf die Deutsche Bahn zu und der Rechtsstreit über den Neubau in Datteln ist ebenfalls nicht neu. Jetzt die Schuld für die eigenen Versäumnisse bei Anderen zu suchen, finden wir von Herrn Grube zu einfach. “Beu weiter: „Die DB hätte den benötigen Umformer, von dem Herr Grube sagt, dass er erst im Frühjahr 2014 verfügbar sein wird, doch schon viel rechtzeitiger bestellen können oder sogar bestellen müssen. Es wirkt wie die Suche nach einem Schuldigen für die eigene viel zu späte Reaktion. Statt nun die Lösung in einer rechtlich sehr schwierigen und einem umweltschädlichen Weiterbetrieb des alten Kraftwerks in Datteln zu suchen, wäre es doch an-gebracht, dass die DB versucht, den Bau des Umformers zu beschleunigen, oder einen solchen Umformer auf schnellerem Weg aufzutreiben, oder nach andere Wege sucht, um ihr Angebot sicherzustellen.“Der Bonner Landtagsabgeordnete von Bündnis 90/DIE GRÜNEN Rolf Beu fordert von der Deutsche Bahn AG: „Die DB muss ihre Verträge zur Leistungserfüllung im Nahverkehr in NRW erfüllen und darf den Schwarzen Peter nicht versuchen Anderen zuzuschieben. Die Pendlerinnen und Pendler in NRW, dem Bahnland Nr. 1, dürfen am Ende nicht für die Versäumnisse der Deutschen Bahn AG bestraft werden.“  

 

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