Der Weg für das neue Schwimmbad ist frei

Die Bürgerinnen und Bürger haben sich für das neue Bad und gegen die Instandsetzung des Kurfürstenbades entschieden. Die hohe Bereitschaft zur Teilnahme an diesem Instrument der direkten Demokratie freut uns sehr, schließlich war es der erste Bürgerentscheid in Bonn.
Die Mehrheit der Bürger*innen ist unserem Vorschlag gefolgt und hat mit ihrem Nein den Weg für den Bau eines neuen Familienbades in Bonns Stadtmitte frei gemacht.
Damit kann der gordische Knoten, der seit Jahren die Neuaufstellung der Bonner Bäderlandschaft verhindert, endlich gelöst werden. Der Badneubau im Wasserland wird auch von den Bonner Schwimmvereinen wegen seiner Zukunftsfähigkeit massiv unterstützt. Hier kann in bester städtischer Lage eine energetisch nachhaltige Lösung, ein in Bonn einmaliger, ganzjährig nutzbarer Außenschwimmbereich und eine zukunftsfähige Architektur verwirklicht werden. Es macht weder ökologisch noch ökonomisch Sinn viel Geld in die Sanierung maroder Bäder zu stecken, wenn damit im Ergebnis kein attraktives Schwimmangebot erreicht wird.
Wir glauben, dass der Neubau eines Bades die beste Lösung für alle Bonner Bürger*innen ist – auch für die Godesberger*innen.
Eine ganz andere Diskussion ist, wie das Bad Godesberger Stadtzentrum wieder attraktiver gestaltet und der Stadtbezirk insgesamt aufgewertet werden kann. Hier muss ein umfassender Masterplan entwickelt werden, die Sanierung eines veralteten Hallenbades hilft da nicht weiter.

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