Die Grünen ermöglichen 100 % Ökostrom für Bonn

Die LINKE postulierte am 7. Mai, dass die Stadt Bonn nun zu 100 % Ökostrom beziehe, gehe auf ihre Initiative zurück. Dies entspricht nicht der Realität.Der Rat hat bereits 2011 im von der schwarz-grünen Ratskoalition eingebrachten Masterplan Energiewende und Klimaschutz   die Umstellung der Stromversorgung für städtische Liegenschaften und Gebäude auf 100% Ökostrom beschlossen. Die schwarz-grüne Koalition hat das mit den dazu erforderlichen Beschlüssen zum Haushalt unterlegt, ohne damit neue Schulden zu verursachen. Die Stadtverwaltung hat diesen Betrag jedoch nicht umgesetzt und wollte ihn sogar anschließend einsparen.Die konsequente Umstellung zu 100 % Naturstrom ist von der Stadtverwaltung auf erneutes Nachfragen und Drängen der GRÜNEN sodann erst dieses Jahr realisiert worden. Dies hätte schon viel früher geschehen können und müssen. „Die GRÜNEN haben bereits vor der Reaktorkatastrophe  gehandelt. Unser Ziel – Ausstieg aus der Atomenergie –unterstützen wir in Bonn, indem wir konsequent die städtische Stromversorgung zu 100 % auf regenerativen Strom umgestellt haben“, so die umweltpolitische Sprecherin Brigitta Poppe. Bereits 2007 haben die GRÜNEN sich in einem Antrag für einen „Masterplan Klimaschutz“ stark gemacht. Hier forderten die GRÜNEN bereits einen• Bezug von 100 % Naturstrom für alle öffentlichen Gebäude.• Einleitung einer dauerhaften lokalen (Image-)Kampagne für Energieeinsparung, Energieeffizienz und den Einsatz erneuerbarer Energien. Die Stadtwerke sollten engagierter für ihren BonnNatur-Tarif werben.• Wärmedämmung und energetische Modernisierungsmaßnahmen an allen städtischen Gebäuden (soweit noch nicht geschehen).• Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplung und EnergieContracting bei öffentlichen Gebäuden und Liegenschaften.• Neubau öffentlicher Gebäude im Passivhausstandard.• ausschließlicher Einsatz energieeffizienter Geräte (Geräte der Energieeffizienzklasse A+(+)).• ausschließlicher Einsatz von Energiesparlampen.• Schaltleisten, um den nicht notwendigen Standby-Betrieb von Geräten weitgehend auszuschließen. Die Leisten sind bedienerfreundlich anzubringen.

 

„Wichtig ist uns, dass die Stadt Bonn nun ihre Stromversorgung auf Ökostrom umgestellt hat und wir damit unserem Ziel, die Atomlobby nicht weiter zu unterstützen, wie auch  der Senkung des klimaschädlichen Gases Kohlendioxid weiter voranschreiten, indem wir regenerative Energie nutzen“, so Brigitta Poppe.

 

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