Die Koalition bittet OB Nimptsch, Mittel für ein Bonner Sozialticket bereits ab 2011 zu beantragen

Die sozialpolitischen Sprecher von CDU und GRÜNEN Ingeborg Cziudaj und Dr. Detmar Jobst würden es begrüßen, wenn die nordrhein-westfälische Landesregierung noch für das laufende Jahr die bisherige Bonn-Ausweis-Regelung als Sozialticket für den öffentlichen Nahverkehr anerkennen und die für Sozialtickets im Landeshaushalt etatisierten Mittel der Stadt Bonn bzw. den SWB als kommunales Verkehrsunternehmen 2011 zur Verfügung stellen würde.

 

Die schwarzgrüne Ratskoalition bittet den Oberbürgermeister daher, beim zuständigen Verkehrsverbund VRS und direkt bei der Landesregierung entsprechend Antrag stellend initiativ zu werden. Die Vertreter von CDU und GRÜNEN in den Gremien des VRS Wilfried Reischl und Rolf Beu werden parallel dazu unterstützend tätig.

 

 

 

Nach wie vor plant der VRS verbundweit noch zum Ende des laufenden Jahres ein Sozialticket einzuführen, das den Vorgaben des Landes entspricht und eine Rabattierung in Höhe von mindestens 40 % vorsieht. „Insellösungen“ für die Städte Köln und Bonn, die mit dem Köln-Pass und dem Bonn-Ausweis bereits über sozialticket-ähnliche Regelungen verfügen, werden von den VRS-Gremien und auch von der Landesregierung nur bis zu einem verbundweiten Sozialticket noch akzeptiert, so dass zukünftig ausschließlich der Verkehrsverbund antragsberechtigt wird. Sollte es zu einer solchen verbundweiten Sozialticket-Einführung kommen, könnte die Stadt bzw. ihr Verkehrsunternehmen mit jährlichen Einnahmen in Höhe von rund 1 Mio. Euro rechnen. Dies würde den städtischen Zuschuss über den Bonn-Ausweis deutlich senken können, wie dies auch schon im Haushaltsplan vorgesehen ist. Damit sind Leistungsminderungen des Bonn-Ausweises nicht zwingend verbunden.

 

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