Dieckmanns Abschiedsankündigung respektabel

Frau Dieckmann war sicher in der vergangenen 14 Jahren vielfach eine hervorragende Repräsentantin Bonns, die in Bonn ihre Handschrift hinterlassen hat?, sagten die GRÜNEN SprecherInnen Doro Paß-Weingartz und Karl Uckermann.

 

In der konkreten Kommunalpolitik falle die Bilanz allerdings höchst ambivalent aus.?1994 stand Bärbel Dieckmann für das Ende einer 40-jährigen CDU-Dominanz, sorgte als Quereinsteigerin für frischen Wind und brachte die Stadt gemeinsam mit den GRÜNEN auf neuen Kurs mit Erfolgen u.a. in der Klimapolitik, auf die Bonn heute noch stolz ist.?

 

Im krassen Gegensatz dazu sehen die GRÜNEN Dieckmanns Entscheidung im Jahr 2006 die CDU, denen die Wählerinnen und Wähler aufgrund der Schreiberaffäre in der Kommunalwahl ein Debakel beschert hatten, ins kommunale Regierungsboot zu holen.?Damit hat Dieckmann den Bonnerinnen und Bonnern eine große Koalition aufgebürdet, die politisch nie zu einer gemeinsamen Strategie gefunden hat. Die hat zu einem politischen Stillstand geführt, in dem die Stadt im Wettbewerb mit anderen Regionen an Boden zu verlieren droht,? so Paß-Weingartz und Uckermann.?Bärbel Dieckmann wirkte in letzter Zeit kommunalpolitisch wenig inspiriert und lag mit ihren Vorschlägen (Bahnhofsvorplatz, Haus der Bildung, Beethovengalerie im Stadtwerkehaus) immer wieder neben dem, was viele engagierte Bürger in der Stadt wollten.?

 

Im Verzicht von Dieckmann und dem Vorschlag Ernesto Harder als OB-Kandidat der SPD zu nominieren, sehen Paß-Weingartz und Uckermann, eine große Chance für die GRÜNEN.?Unser Ziel ist es, beim OB-Wahlkampf aus dem in der Vergangenheit gewohnten Zweikampf einen Dreikampf zu machen, beim dem die Bürgerinnen und Bürger die Wahl haben, zwischen zwei Vertretern eine Großen Koalition des ´Weiter so` und als Alternative einem/r GRÜNEN KandidatIn, die für eine aufgeschlossene, familienfreundliche und klimaverträgliche Stadtpolitik steht.?

 

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