Einweihung Internationale Kita:

Bereits 2003 führte die Verwaltung, damals noch unter Bärbel Dieckmann Gespräche mit Vertretern des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), Gespräche darüber, wie der Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der UN-Organisationen und anderer im ehemaligen Regierungsviertel zeitnah gedeckt werden kann. Das BMU hatte die Federführung im Zusammenhang mit der Entwicklung des UN-Campus Bonn übernommen.Schon damals war klar, dass die neue Kita bilingual deutsch-englisch geführt werden sollte und weitaus längere Öffnungszeiten benötigte, als eine „normale“ Kita.Dazu die Sprecherin der Grünen Ratsfraktion Doro Paß-Weingartz und die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der CDU, Dr. Verena Lautz:“In den folgenden Jahren beschäftigte das Thema „Internationale Kita“ immer wieder die verschiedensten Gremien, immer wieder wurde vertröstet, verschoben, auf anstehende Gespräche verwiesen, nur – realisiert wurde nichts. Dabei sollte die Internationale Kita die Ansiedlungschancen internationaler und UN-Organisationen verbessern und mögliche Wettbewerbs- oder Standortnachteile ausgleichen.“Zwei Kommunalwahlen später begann endlich die Umsetzung. Ein Träger wurde gesucht und gefunden – die AWO, und im letzten Jahr wurde tatsächlich mit dem Bau begonnen – 9 Jahre, nachdem der Bedarf an diesen Plätzen festgestellt war.Paß-Weingartz und Dr. Lautz:“ Die Kinder, die Plätze damals benötigt hätten, besuchen inzwischen weiterführende Schulen. Ich kenne keine Einrichtung, die eine derart lange Vorlaufzeit hatte. Umso mehr freuen wir uns, dass die Bonner Internationale Kita jetzt endlich startet, mit Platz für 120 Kinder!“Die Stärkung des Internationalen Bonns freut auch die VertreterInnen im Ausschuss für Internationales und Lokale Agenda. Die Vorsitzende des Ausschusses, Bürgermeisterin Angelica Kappel und Christiane Overmanns, Sprecherin der CDU im Ausschuss Internationales: „Mit der Internationalen Kita wird endlich auch die Betreuungssituation für viele UN-MitarbeiterInnen erleichtert. Wir danken auch dem BMU für die Unterstützung und die Realisierung der Einrichtung“.

 

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