Elterninitiativen nicht hängen lassen

Die grüne Sprecherin Dorothee Paß-Weingartz:? Bereits jetzt, mit 4 % Eigenanteil sind die Elterninitiativen am Rand ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit. Der Eigenanteil wird auf die Eltern umgelegt und erhöht so den Elternbeitrag erheblich. Anstatt die wichtige und vielfältige Arbeit der Eltern zu honorieren und sie zu entlasten, sollen sie nun noch mehr Eigenanteil herbeizaubern.?

 

Die Grünen befürchten auch, dass die geplanten Gesetzesänderungen die Kommunen noch stärker als bisher finanziell belasten werden.

 

Paß-Weingartz:? Gerade Bonn als geburtenstärkste Stadt NRWs wird durch solche Maßnahmen bestraft. Wir brauchen dringend Betreuungsplätze für alle Altersgruppen. Und gerade die Elterninitiativen bieten die Plätze an, die berufstätige Eltern benötigen ? Kleinkindplätze, Ganztagesplätze und flexible Öffnungszeiten.?

 

Nach Auffassung der Grünen muss gerade in den Elementarbereich viel mehr Geld fließen als bisher, wenn der Kindergarten seinem Bildungsauftrag gerecht werden soll.

 

Paß-Weingartz: ?Wenn die Kinder zur Schule kommen, sind die Weichen für die Laufbahn meist schon gestellt. Je früher Fördermaßnahmen einsetzen, desto erfolgreicher sind sie. Aber mit einer Reduzierung der finanziellen Mittel für den Elementarbereich lassen sich diese Forderungen nicht erfüllen. Wer Kinder in den politischen Mittelpunkt stellt, muss auch bereit sein, dafür Geld auszugeben.?

 

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